Gangelt-Stahe: Frauen drücken dem Rodebachtal einen närrischen Stempel auf

Gangelt-Stahe: Frauen drücken dem Rodebachtal einen närrischen Stempel auf

Die Frauensitzung in der Dreidörfergemeinschaft Stahe-Niederbusch-Hohenbusch zündete auch in diesem Jahr ein karnevalistisches Feuerwerk. Seit Jahren drückt die Frauensitzung dem närrischen Treiben im Rodebachland einen Stempel auf, und so war es auch dieses Mal.

Die beiden Modertorinnen, Hella von Tongelen und Daniela Capellmann, waren stark wie Obelix, sahen gleich die Lilliputs im Candyland. Dann folgte „Platt für Touristen im Rodebachtal“, ein neues Erfolgsmodell für einen tollen Urlaub in der Heimat. Die Showtanzgruppe Secret Shadows präsentierte das Beste aus den 80ern, 90ern und von heute — mehr und mehr kam das vollbesetzte Festzelt in Stimmung.

Finchen und Irmchen verkürzten sich die Wartezeit beim Kartenvorverkauf zur Sitzung mit feuchter Stärkung. Jedoch kam dann das böse Erwachen: Finchen saß bei den Seniorinnen, Irmchen bei der jungen Garde. Frau Pospischil und Frau Hawlitschek hatten einige Sprachprobleme. Die Mexikanischen Hühner tanzten nur im Schwarzlicht.

Im Anschluss zeigte Pastor Daniel Wenzel zum ersten Mal sein närrisches Talent und war später auch bei einer Strand-Mode Präsentation dabei — ein echter Hingucker für Jung und Alt. Die Showtanzgruppe Temptation präsentierte „Genie — du hast drei Wünsche frei“, und die Dancing Devils zeignten „Astrix und Oberlix“ — das Rodebachtal präsentierte sich von der schönsten Seite. Danach sah ein Jüngling ein Supermodell im Mercatorhotel und nahm es genauer unter die Lupe.

Ein irrer Typ in der fünften Jahreszeit ist Josef van der Zander, aus den Frauensitzungen nicht mehr wegzudenken — er legte nach seinem Superauftritt aus dem Vorjahr noch einen drauf. Jupp hatte Computerprobleme, rief bei der Hotline (Hella von Tongelen) an und der Wahnsinn nahm seinen Lauf. Die Horney Hornets gingen in die Lüfte, starteten als Piloten auf die Narrenbühne.

Eine Weinprobe der besonderen Art gab es durch die Weinkönige im Rodebach, der Vortrag schmeckte vorzüglich. Auch die Quetschbüll-Sänger nutzten die Hochstimmung im Zelt, und man ließ die Sterne über dem Rodebach hell erleuchten.

(agsb)
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