Übach-Palenberg: Flüchtlingshilfeverein „Hand in Hand“ stellt sich beim Sommerfest vor

Übach-Palenberg: Flüchtlingshilfeverein „Hand in Hand“ stellt sich beim Sommerfest vor

Angelika Int-Veen und ihre Mitstreiter vom Flüchtlingshilfeverein „Hand in Hand“ freuten sich über ein sehr gelungenes Sommerfest. Denn auf dem Vorplatz des Mehrgenerationenhauses (MGH) am Palenberger Bahnhof war gleich zu Beginn richtig was los. Und es gab für die Tätigkeit des im September 2015 gegründeten Vereins auch gleich das Lob von berufener Stelle.

„Hand in Hand ist ein fester Bestandteil des Lebens in unserer Stadt“, sagte zum Auftakt der stellvertretende Bürgermeister Peter Fröschen (CDU).

Und damit umschrieb er in sehr kurzen Worten die weitreichenden Wirkungen des Tuns der in dieser Gruppierung aktiven Ehrenamtler. Denn nicht nur Spendenkonto und Spendenlager sind zwei wesentliche Faktoren im Vereinsleben. Vor allem das Miteinander aller haben sich die Menschen bei „Hand in Hand“ auf die Fahnen geschrieben.

„Auch in unserer Heimatstadt leben viele neue Bürger“, steht dazu in der Broschüre des Vereins zu lesen, „diesen Menschen wollen wir helfen, einen Platz in unserer Gesellschaft zu finden“.

Den Geflüchteten wird unabhängig von ihrer Herkunft, ihrer Religionszugehörigkeit, sexuellen Orientierung oder dem Grund ihrer Flucht bei der Integration geholfen. Das Sommerfest ist dabei nur ein Baustein, um sich in der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Sängerin Alina Sebastian, der eigens engagierte Clown und das Team der Freiwilligen mit ihrem großen Spielangebot für die jüngsten Gäste waren ganz weit vorne mit dabei, als es galt, schöne Stimmung zu verbreiten.

So machte sich „Hand in Hand“ auch mit dieser Aktion viele Freunde, die — entgegen des sonstigen Wirkens im Hintergrund und ganz nah an den persönlichen Angelegenheiten der Menschen — den sonst eher hinter den Kulissen wirkenden Helferstab einmal mit seiner Arbeit in die Öffentlichkeit rückte.

(mabie)