1. Lokales
  2. Geilenkirchen

Geilenkirchen: Festliches Flair mit Trompete, Posaune und Chor

Geilenkirchen : Festliches Flair mit Trompete, Posaune und Chor

Trompeten und Posaunen spielten „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit”, und der Chor des Bischöflichen Gymnasiums St. Ursula jubilierte „Klänge der Freude, festliche Töne, Lieder des Jubelns steigen zum Himmel empor”.

Derart in weihnachtliche Stimmung versetzt, erlebten Gäste in der bis auf den letzten Platz gefüllten Aula des Gymnasiums ein wunderschönes Festkonzert vor dem dritten Advent. Nach herzlichen Willkommensgrüßen von Schulleiter Matthias Küsters und seinem Dank an alle Mitwirkenden stimmten die Blechbläser unter Leitung von Leo Jansen sich auf das Konzert ein.

Brigitte Reymer, Leiterin des kurz VOC (Vokalpraktischer Kurs) genannten Chores, bot durch ihr großes Engagement und die Sangesfreude der Schüler ein fulminantes Programm.

Auch das Saxophon-Ensemble der Big Band mit Dirigent Leo Jansen begeisterte. Mit „Marche Religieuse d´Alceste” bot die Gruppe, vorwiegend aus Mädchen bestehend, einen ungewöhnlichen, sehr ansprechenden Sound. Herausragend war auch die Klavierbegleitung durch Thomas Gottschalk. Und immer wieder der tolle Chor.

„Engel singen frohe Lieder, Hirten sagt, was ist geschehÔn?” und das bekannte „In dulci jubilo”, hier war besonders schön der Wechselgesang der Mädchen- mit den Jungmännerstimmen. Erstaunlich das Blechbläser-Ensemble von Leo Jansen, das trotz der drei sehr jungen Musiker mit „Grave” und „Wachet auf” eine erstaunliche Leistung bot. Hier fiel es sehr schwer, nicht zu klatschen.

Matthias Küsters hatte darum gebeten, den Beifall für den Schluss aufzuheben.

Der VOC fand mit traditionellen englischen Weihnachtsliedern schnell zu seiner bekannten Qualität. Die Soli von Christian und Carolin waren Spitze. „The first noel” ist auch in Deutschland bekannt.

Die ungewöhnliche Melodie des French Corals „Noel” wurde durch die Bongo-Trommel von Bernhard Kozikowski noch exotischer. Schnell und fröhlich mit viel „Fallalalala” dann der Welsh Coral „Deck the hall”. Was kann festlicher klingen als Irving Berlins „White Christmas”.

Veronica de Odorico brillierte anschließend mit ihrem Solo „Last Christmas” und Bastian Kappertz mit „On a snowy Christmas night”. Kristin Fuchs musste „Happy Christmas” als Solistin vortragen, da ihre Duett-Partnerin Meike Goreßen erkrankt war. Noch ein Solist traute sich: Mit „Emmanuel” in Italienisch begeisterte Andreas Rademachers seine vielen Fans.

Und als das „Am Horizont erstrahlt ein Licht, das unsere Welt vergoldet” erklang, erstrahlten Lichter aus vielen Feuerzeugen auf der Bühne. Die fünf Solisten Andreas Rademachers, Katharina Beier, Veronica de Odorico, Sandra Pfeiffer und Anne-Marie Delahaye brachten in fünf Sprachen das schönste deutsche Weihnachtslied zu Gehör: „Stille Nacht, heilige Nacht”, das dann von Chor und Gästen gemeinsam gesungen wurde. Kann Weihnachten schöner sein?

Chor und Bläser beendeten mit „Preiset froh den König” das exzellente Weihnachtsprogramm und erhielten für ihr tolles Finale frenetischen Applaus, wobei die „Tommy, Tommy”-Rufe dem Pianisten galten. Die begehrten Weckmänner für Musiker und Sänger waren eine kleine Anerkennung für einen großen Musikabend.