Geilenkirchen: Fassade des Fachmarktes in drei Wochen fertig

Geilenkirchen: Fassade des Fachmarktes in drei Wochen fertig

Die „ITB FMZ Geilenkirchen B.V.” hat als Bauherr für das im Bau befindliche Einkaufszentrum im Eingangsbereich an der Herzog-Wilhelm-Straße eine Anhebung des Geh- und Radweges beantragt. „Bauherr wie auch die Mieter hegen den gleichen Wunsch”, ließ Architekt Julian Huth vom Planungsbüro in der Sitzung des Umwelt- und Bauausschusses der Stadt Geilenkirchen wissen.

Bekanntlich soll das „Fachmarktzentrum”, so der vom Bauherrn für die Planung festgelegte Name, auch fußläufig von der Herzog-Wilhelm-Straße aus erschlossen werden. „Die Ebene Ladenfläche wies anfangs einen Höhenunterschied von zwei Metern zur Straße auf”, berichtete Huth. Um die Differenz zu minimieren, sei das gesamte Objekt gegenüber der ursprünglichen Planung um 50 Zentimeter abgesenkt worden. Dies reiche aber nicht aus, um den Kunden den Zutritt so angenehm wie möglich zu gestalten.

„Es ist deshalb sinnvoll, den Geh- und Radweg um 22 bis 27 Zentimeter anzuheben, damit ein fast ebenerdiger Zugang zum Haupteingang entstehen kann”, so der Architekt. Der daneben liegende Bereich soll rollstuhlgerecht angerampt, die entstehende Rampe und das Podest mit einem Geländer gesichert werden.

Durch die Teil-Anhebung im Eingangsbereich werde die Blickbeziehung in die Passage verbessert und die Hemmschwelle, ein höher gelegenes Gebäude zu betreten, reduziert. Zudem würden zwei Treppenstufen eingespart.

Die Finanzierung der gesamten Maßnahme übernimmt der Investor, für die Stadt Geilenkirchen entstehen keinerlei Kosten. Bei der Planung seien die Vorgaben der Barrierefreiheit beachtet worden.

Julian Huth ging auch kurz auf den Baufortschritt am Einkaufszentrum ein. „75 Prozent der Klinkerarbeiten sind bereits abschlossen, die Dachstuhlarbeiten laufen, in zwei bis drei Wochen ist die Außenfassade zur Herzog-Wilhelm-Straße fertig”, so der Architekt. Einem Eröffnungstermin für das EKZ Geilenkirchen bis zum 1. Dezember stehe nichts im Wege.

Für die Mitglieder des Bauausschusses gab es keine große Diskussionen. Einstimmig stimmten sie dem Antrag des Bauherrn und damit der Anhebung des Geh- und Radweges um 22 bis 27 Zentimeter zu.