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Geilenkirchen: Erinnerungen aus einer jüdischen Kindheit

Geilenkirchen : Erinnerungen aus einer jüdischen Kindheit

Ein Stück, das nachdenklich stimmt und unterhält: Im Rahmen des Kulturprogramms 2003/2004 der Stadt Geilenkirchen wird am Mittwoch, 28. Januar, um 9 Uhr sowie um 15 Uhr das Theaterstück „Engel mit nur einem Flügel” vom Töfte Theater in der Aula der Städtischen Realschule Geilenkirchen, Gillesweg, aufgeführt.

Das Stück handelt von den Kindheitserinnerungen des Juden Robert Goldstein. Die Aufführung wendet sich an Zuschauer ab acht Jahren.

Robert Goldstein erzählt seine Geschichte. Es ist die Geschichte einer jüdischen Kindheit im nationalsozialistischen Deutschland, die Geschichte verstörender, alltäglicher Ereignisse.

Die Zuschauer begleiten Robert auf seine Reise in die Vergangenheit. Sie suchen mit ihm seine Lieblingsplätze und Geheimverstecke auf: Sie lernen Lehrer, Mitschüler und Freunde kennen.

Sie erleben, wie kleine Anfeindungen sich zu einer großen Ausgrenzung verdichten und müssen erfahren, was es heißt, einen Judenstern zu tragen. Robert und sein Vater werden schließlich in einen Zug Richtung Konzentrationslager gesperrt.

Ein Ausnahmeschicksal? Ja, denn der kleine Robert wird wie durch ein Wunder gerettet. Er überlebt dank des Mutes einer Bauernfamilie in Frankreich und findet nach Jahren sogar seinen Vater in Paris wieder.

Aufgrund der großen Nachfrage sind die Veranstaltungen um 9 und 11 Uhr bereits ausgebucht. Karten sind nur noch für die Zusatzveranstaltung um 15 Uhr erhältlich.

Nähere Einzelheiten zu den Stücken, die in Geilenkirchen unter dem Motto „Theater-Starter” stattfinden, erhalten Interessenten beim städtischen Kulturamt, 02451/629282 oder 629293. Das Programmheft mit allen Veranstaltungen kann dort auch kostenlos angefordert werden.

Karten gibt es in den bekannten Vorverkaufsstellen sowie in der Geilenkirchener Geschäftsstelle des Zeitungsverlages Aachen, Haihover Straße 50.