Geilenkirchen: Erfahrbare Zukunft beim Tag der E-Mobilität

Geilenkirchen: Erfahrbare Zukunft beim Tag der E-Mobilität

Bürgermeister Thomas Fiedler schwingt sich in den Smart, surrt lautlos von dannen und kommt kurz darauf ebenso lautlos zurück. Mit strahlendem Lächeln parkt er den Auto-Knirps wieder auf dem Firmengelände des Autohauses Bähr und ist begeistert.

So oder ähnlich wird es auch den normalen Besuchern am ersten „Tag der E-Mobilität“ auf dem Geilenkirchener Markt möglich sein, Probefahrten mit elektrisch angetriebenen Fahrzeugen zu unternehmen. Neben Elektroautos von Mercedes, Smart, VW, Audi, Peugeot und Toyota gibt es am Samstag, 10. Oktober, zwischen 11 und 18 Uhr aber noch viel mehr zu sehen und zu testen.

So sind auch die Energieversorger EWV und NEW mit Infoständen, einer Ladestation und Gewinnspielen am Start. „Wir wollen mit einem großen Angebot zeigen, wie attraktiv elektrische Mobilität heute sein kann“, so die Klimaschutzmanagerin der Stadt, Tina Aldinger.

Das umfasst nicht nur Vierräder, sondern auch einen Segway-Fahrparcours, E-Bikes, E-Roller und alles, was dazugehört. „Auch wenn in unserer Region der Verzicht auf Autos undenkbar ist, lässt sich durch die zukunftsweisende E-Mobilität doch ein Schritt in die Zukunft machen“, meint auch Thomas Fiedler.

Das sei auch mit Blick auf die in der Stadt vertretenen Betriebe, die dem sogenannten Automotive-Sektor angehören, also Automobilzulieferer sind, ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.

Michael Bähr, der auch Vorstandsmitglied des Kfz-Gewerbes NRW ist, glaubt, dass die Politik andere Rahmenbedingungen setzen müsste. „Wir könnten uns beispielsweise durch lokal erzeugten Strom in Sachen Mobilität unabhängiger machen.“

In Aachen sei diese Form der Präsentation schon seit einigen Jahren ein Erfolg, der gerne für Probefahrten und Informationen genutzt wird. „Und das wünsche ich mir auch für Geilenkirchen, denn hier können wir die Zukunft erfahrbar machen“, sagt Bürgermeister Thomas Fiedler.

(mabie)