Geilenkirchen: Entwicklung des Wurmauenparks zurzeit viel zu teuer

Geilenkirchen: Entwicklung des Wurmauenparks zurzeit viel zu teuer

Die angedachte Weiterentwicklung des Wurmauenparks tritt auf der Stelle. Die Pläne für den Ausbau sind mindestens zurzeit nicht finanzierbar. Im Raum steht eine Summe von fast 300.000 Euro.

Auf Antrag von Wilhelm-Josef Wolff (CDU) wurde im Ausschuss für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung die Vorstellung eines Konzepts zur Weiterentwicklung des Wurmauenparks von der Tagesordnung genommen. Hierbei ging es um Investitionen in die Infrastruktur des Stadtparks, die schwerpunktmäßig eine Belebung und Steigerung der Attraktivität herbeiführen sollten.

In einer Vorlage wurde aufgezeigt, dass sich die angedachten Änderungen im Park mit einem geschätzten Kostenvolumen von rund 294.000 Euro aufgrund der Haushaltslage in den nächsten Jahren nicht ermöglichen lassen.

„Die Stadt hat keine Chance, die Maßnahmen zu realisieren”, sagte Wilhelm-Josef Wolff. Deshalb sei es in Zeiten einer bevorstehenden Haushaltssicherung nicht einzusehen, dass nun über nicht realisierbare Dinge diskutiert werden soll. Die Ausschussmitglieder folgten der Argumentation des CDU-Sprechers und setzten den Tagesordnungspunkt ab.

Einen anderen Gedanken brachte Rainer Jansen (Bündnis90/Grüne) ein: Die „GK”-Autokennzeichen (für Geilenkirchen) sollten zurückkehren. Nachdem aus Richtung Bundesregierung diese Möglichkeit eingeräumt worden sei, möge man sich seitens der Stadt für die gegen HS-Kennzeichen früheren Nummernschilder aussprechen. „GK kommt wieder”, glaubt Rainer Jansen, „viele Bürger wollen das.”

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