Geilenkirchen: Ein Rettungsring für die Schwimmer

Geilenkirchen: Ein Rettungsring für die Schwimmer

Wird den notleidenden Schwimmvereinen in Geilenkirchen doch noch ein Rettungsring entgegengeworfen? Das liegt nun ganz alleine in der Entscheidung des Stadtrates. Bürgermeister Thomas Fiedler jedenfalls hat am Freitag, zweieinhalb Wochen nach der Debatte im Sport- und Kulturausschuss, den Stadtverordneten mitgeteilt, dass die Verwaltung nach genauer Durchsicht aller freiwilligen Leistungen festgestellt habe, „dass bei der Position Stadtverschönerung der im Haushalt und Haushaltssicherungskonzept gebildete Ansatz von 10.000 Euro nicht ausgeschöpft werden muss“.

Hier seien Minderaufwendungen von rund 5000 Euro zu erwarten. „Diese Minderaufwendungen könnten zur Deckung des einmaligen Zuschusses an die Schwimmvereine genutzt werden.“ Derzeit befinde sich die Stadt noch im Haushaltssicherungskonzept, daher müsse sie für neue freiwillige Leistungen gleichzeitig andere freiwillige Leistungen reduzieren.

Laut Fiedler hat der Stadtrat in seiner kommenden Sitzung am Mittwoch, 17 Uhr, drei Entscheidungsmöglichkeiten: Eine Möglichkeit sei, dem Antrag des Stadtsportverbandes zuzustimmen und durch Minderaufwendungen für die Stadtverschönerung auszugleichen. Zweite Möglichkeit sei, den Antrag abzulehnen und die Minderaufwendungen in Höhe von 4000 Euro zur weiteren Entlastungen des Gesamthaushaltes einzusetzen. Als dritte Möglichkeit zieht Fiedler eine Vertagung in Betracht. Über den Antrag solle erst dann entschieden werden, wenn das vorläufige Jahresergebnis vorliege.

Wie er am Freitag unserer Zeitung mitteilte, lautet aus „formalen Gründen“ sein Beschlussvorschlag „Antrag ablehnen“. Er habe allerdings keine Bedenken, wenn der Rat dem Antrag zustimme.

(st)