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Fliegerhorstsiedlung Teveren: Ein neuer Anlauf für die Bürgerbeteiligung

Fliegerhorstsiedlung Teveren : Ein neuer Anlauf für die Bürgerbeteiligung

2020 wurde die Bürgerbeteiligung zur Fliegerhorstsiedlung Teveren abgebrochen. Jetzt wagen die Initiatoren einen erneuten Versuch.

Nachdem die Beteiligung der Öffentlichkeit für den Bebauungsplan für die Fliegerhorstsiedlung im vergangenen Jahr abgebrochen wurde, startet jetzt der Beteiligungsprozess noch einmal ganz neu.

Im Rahmen eines Workshops sollen die Bewohnerinnen und Bewohner der Siedlung ihre Ideen einbringen und auf dieser Basis ein neuer Vorentwurf entstehen, der dann erneut in die gesetzlich vorgeschriebene frühzeitige Beteiligung geht.

Wenn zeitlich alles gut läuft, dann könnte im ersten Halbjahr des nächsten Jahres der Bebauungsplan stehen. Dieser soll schließlich Entwicklungsmöglichkeiten für die dortigen Häuser bieten. Nicht zuletzt warten einige Eigentümer auf Klarheit. Geplant ist der Workshop für den 1. Juli.

Neue Homepage

Seit kurzem ist auch über das Quartiersmanagement eine neue Homepage für die Fliegerhorstsiedlung erstellt worden. Unter dem Link www.fliegerhorstsiedlung-teveren.de ist sie erreichbar. Diese bietet einen Überblick über alle Themen, die aktuell oder in den nächsten Jahren von Bedeutung sein werden. Informationen sind dann jederzeit abrufbar.

Da der gesamte Sanierungsprozess einige Jahre in Anspruch nehmen wird, stehen einige Themen, wie zum Beispiel die Erneuerung der Kanalhausanschlüsse oder eine mögliche neue Wärmeversorgung, zu unterschiedlichen Zeitpunkten an. Hierzu sollen Beratungsmöglichkeiten angeboten werden. Daneben wird stets aktuell über neue Entwicklungen berichtet.

Abgerundet werden soll das Angebot auch durch einen Newsletter, der bei Bedarf erscheint. Auf einen Blick finden die Bewohnerinnen und Bewohner oder auch interessierte Käuferinnen und Käufer zudem alle Ansprechpartnerinnen der Verwaltung, des Quartiersmanagements oder der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben.

Basis für Workshop

Gestartet wird der Beteiligungsprozess zunächst für den Quartiersplatz. Die Bewohnerinnen und Bewohner sind aufgerufen ihre Ideen für die Gestaltung des Platzes einzubringen und die Vorschläge einiger Gestaltungselemente zu bewerten.

Die Rückmeldungen sind Basis für einen weiteren Workshop am 23. Juni, in dem gemeinsam die Planung für den Platz erarbeitet werden soll. Das Coronavirus hat auch diesen Beteiligungsprozess wie so vieles andere verzögert.

Der ursprünglich für dieses Jahr vorgesehene Bau wird daher auf das nächste Jahr verschoben, dann stehen auch die Arbeiten an der Kanalisation und den Straßen im westlichen Teil an.