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Übach-Palenberg: Ein Haus für Siepenbusch

Übach-Palenberg : Ein Haus für Siepenbusch

Stein auf Stein, das Häuschen wird bald fertig sein. Ganz soweit ist es zwar noch nicht, aber der Erste Spatenstich für das ersehnte Gemeinschaftshaus der Dorfgemeinschaft Siepenbusch ist getan.

Am Dienstagnachmittag wurde mit etlicher Prominenz von Rat und Verwaltung, vorneweg Bürgermeister Paul Schmitz-Kröll und die Fraktionsvorsitzenden bzw. Stellvertreter Heiner Weißborn (SPD), Silvia Gillen (CDU), Manfred Offermanns (FDP) und Stadtverordneten Josef Krawanja sowie Clemens Gehlen als Leiter des städtischen Baubetriebshofes, nach „taufrischer” Baugenehmigung des Kreises Heinsberg vom 26. Juni der festliche Akt auf dem Dorfplatz neben der Kapelle an der Püttstraße vollzogen.

„Man soll das Eisen schmieden, solange es noch glüht!” Ganz diesem Spruch entsprechend handelte die Dorfgemeinschaft mit ihrem Vorstandsteam um Vorsitzenden Josef Gerards. Nachdem am 17. Juni letzten Jahres mit der Einweihung des in Eigenleistung und finanzieller Hilfe der Stadt fertiggestellten Festplatzes ein erstes Ziel erreicht war, ging es munter und fidel wie eh und je seit der Gründung vor 56 Jahren bei den „Siepenbuscher Mösche” weiter.

Die kleine, aber feine Dorfgemeinschaft, die den Spatz oder Sperling seinerzeit als Wappenvogel ob seiner Vielzahl im kleinen beschaulichen Ort Siepenbusch mit damals 14 Häusern ausgewählt hatte und dieses Wappen nachträglich im Pflaster des Platzes verewigt hat, machte sich daran, Pläne für das Dorfgemeinschaftshaus zu erstellen. Gesagt - getan: Mit Diplom-Ingenieur G. Frank aus Aachen war bis Ende 2007 der Fachmann gefunden.

Die eine oder andere offene Frage in der Ausführung und Gestaltung seien in der Zwischenzeit nach etlichen Treffen jetzt gelöst. „Wir sind stolz und glücklich, dass unser Traum von einem eigenen Gebäude nach fast sechs Jahrzehnten für unsere Dorfgemeinschaft in Erfüllung geht. Wie beim Dorfplatz, so werden wir auch beim Hausbau unsere Manpower in den nächsten Monaten einbringen, um im kommenden Jahr wieder ein Ereignis feiern zu können.” Direkt im Schatten der schmucken Kapelle an der Püttstraße wird der kleine Gebäudekomplex in den Abmaßen 6,60 mal 8,80 m entstehen.

Das Dorfgemeinschaftshaus auf dem teilweise wieder entfernten Pflaster des Platzes beinhaltet einen größeren Festraum mit Thekenanlage für etwa maximal 50 Personen und separat zwei Toilettenanlagen. Wann begonnen wird, steht derzeit in den Sternen. Doch wer die Siepenbuscher Mösche kennt, weiß, dass sie auf einer schnellen Realisierung brennen.