Geilenkirchen: Ein ergreifendes Plädoyerfür mehr Toleranz und Mut

Geilenkirchen: Ein ergreifendes Plädoyerfür mehr Toleranz und Mut

Der Kulturverein „GKKultur gut!“ bittet zur Vorstellung des Grenzlandtheaters mit dem Stück „Harold und Maude“. Vorhang ist am Freitag, 8. November, 20 Uhr, in der Aula der Realschule am Gillesweg.

Zum Inhalt: Harold Chasen ist ein eigenwilliger junger Mann mit außergewöhnlichen Hobbys. Er geht liebend gerne auf Beerdigungen, und wenn er nicht auf Friedhöfen ist, dann inszeniert er in effektvollen Auftritten einen Selbstmord.

Getrieben von einer merkwürdigen Sehnsucht nach dem Morbiden lernt er bei einer Beerdigung eine ungewöhnliche ältere Dame kennen: Gräfing Mathilda Chardin, kurz: Maude. Sie schert sich nicht um gesellschaftliche Konventionen. Sie liebt das Leben, ist rebellisch, stiehlt Autos, rast wie eine Irre durch die Stadt und lebt ausschließlich im Augenblick.

Maude lehrt Harold nach und nach, das Leben zu lieben. Und nicht nur das Leben. „Harold und Maude“, eine Komödie von Colin Higgins, ist eine der außergewöhnlichsten, aber auch berührendsten und stärksten Liebesgeschichten überhaupt. Eine exzentrische, eine ergreifende Komödie — ein Plädoyer für Toleranz und Mut.

Der Kulturverein als Veranstalter hat den Vorverkauf geändert: Platzwahl für alle Plätze einschließlich der Empore sind ab jetzt möglich. Eintrittskarten für die Veranstaltung gibt es unter: www.adticket.de/Harold-und-Maude. Info auch im Bürgerbüro des Rathauses am Markt.