Patronatsfest in Teveren: Ehrungen und bewegende Worte

Patronatsfest in Teveren : Ehrungen und bewegende Worte

Das Patronatsfest der St.-Antonius-Schützenbruderschaft 1448 Teveren hatte viele emotionale Momente. In der Event-Gaststätte „Bei Rippchen“ gab es viel Beifall für die Zylinder tragenden Schützen, die teilweise schon seit Jahrzehnten das Brauchtum rund um „Glaube, Sitte, Heimat“ vertreten.

Brudermeister Josef Hahn freute sich mit Kevin Mondschein und Lutz Pötschulat über das erreichte Silberne Verdienstkreuz im Bund Historischer Deutscher Schützenbruderschaften. Eigentlich schon für das letzte Jahr war der Hohe Bruderschaftsorden für Bernd Schröder vorgesehen. Aus gesundheitlichen Gründen konnte der Geehrte die Auszeichnung allerdings erst dieses Jahr von Bezirksbundesmeister Josef Kouchen in Empfang nehmen.

Während Fähnrich und stellvertretender Geschäftsführer Ingo Engelmann wie auch Offizier Ralf Windmüller ebenfalls den Hohen Bruderschaftsorden erhielten, gab es am Ende noch eine äußerst seltene Ehrung: Josef Stormanns, der schon seit 1950 überzeugter St.-Antonius-Schütze ist, durfte sich über die „Graf von Galen Medaille“ freuen und den Applaus der Anwesenden genießen. Unter ihnen war nicht nur Bezirkspräses Winfried Müller, sondern auch der gesamte Vorstand der Teverener Schützen.

Sie durften auch Bezirksbundesmeister Josef Kouchen ihren verdienten Beifall spenden. Denn Kouchen kündigte in einer kurzen, aber bewegten Rede an, nach 30-jähriger Tätigkeit am Ende des Jahres aus seinem Ehrenamt auszuscheiden. Spontan und noch inoffiziell wurde er von Brudermeister Josef Hahn schon einmal zum Ehren-Bezirksbundesmeister befördert.

Beifall gab es auch noch für Patrick Henseler, der sich den Orden mit Schießscheibe redlich verdient hatte, und für Hans-Josef Hermanns und Willi Henseler, die ihren 40., beziehungsweise 50. Geburtstag feierten.