Geilenkirchen: Die wichtigste Botschaft: „Lasst euch nicht entmutigen!“

Geilenkirchen: Die wichtigste Botschaft: „Lasst euch nicht entmutigen!“

Das Organisationsteam der Berufs- und Studienbörse „Be Future!“ in Geilenkirchen hat in diesem Jahr wieder die Diskussionsrunde am Vorabend mit ins Programm genommen. „Gleichzeitig gibt es dann auch die Eröffnung, die sonst im Trubel mit mehr als 60 Ausstellern ein wenig untergehen würde“, so Initiator Wilfried Kleinen, der mit Robert Jansen vom Gymnasium St. Ursula die Messe organisierte.

Da die „MINT-Fächer“ (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) in diesem Jahr im Mittelpunkt der Börse stehen, ging es schon am Vorabend in der Diskussion eben um diese Fachbereiche. Und während Hausherr und Schulleiter Jürgen Pallaske angab, erst spät zu diesen Themenbereichen auch fachlich durchgedrungen zu sein, freute er sich, dass das Gymnasium inzwischen eine systematische Entwicklung der Naturwissenschaften vorweisen könne. „Es ist aber immer sehr wichtig, dass man Talent bei Schülern so früh wie möglich entdeckt und fördert“, sagte er. Einer, der sein Talent, sich auf Neues einzustellen, früh entdeckte, ist der diesjährige Schirmherr der „Be Future!“, Vorstandsvorsitzender Dr. Peter Schimitzek von der CSB-System AG in Geilenkirchen. Er ermutigte junge Menschen, vor der Berufswahl über eine Kombination von Ausbildung und Studium nachzudenken, und sich immer wieder neuen Herausforderungen zu stellen, um auf dem Laufenden zu sein.

Dass dies auch in den Personalabteilungen von Firmen gern gesehen werde, bestätigte auch Stefan Beumers, Personalleiter von Trotec, einem europaweit tätigen Anbieter mobiler Klimageräte aus Heinsberg. Ihm fielen in den letzten Jahren insbesondere die jungen Leute auf, die ein Duales Studium absolvieren, also Ausbildung plus Studium. „Diese Bewerber sind besonders Leistungsmotiviert, und machen auch alten Hasen schnell etwas vor“, so Beumers.

Wie sich die eigene berufliche Laufbahn entwickeln kann, auch wenn kein Physik-Leistungskurs auf dem Stundenplan steht, stellte Dorit Kaufmann abschließend dar. Sie war selbst Abiturientin an St. Ursula und steht sechs Jahre nach Erreichen der Allgemeinen Fachhochschulreife mitten in der Promotion in der Elektrotechnik. „Was man vor allem im Studium lernt, sind Grundfähigkeiten, beispielsweise Probleme per Computer zu lösen“, sagte sie. Allgemein helfe jedem, der sich für ein Studium entscheidet, eine allgemeine Wissbegierde und ein Schuss Selbstdisziplin. „Lasst euch nicht entmutigen“, rief sie den Schülern zu.

(mabie)
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