Gangelt-Birgden: Die Feldkapelle in Birgden erstrahlt in neuem Glanz

Gangelt-Birgden: Die Feldkapelle in Birgden erstrahlt in neuem Glanz

Drei Jahrzehnte nach den letzten Renovierungsarbeiten wurde am Birgdener Betkreuz wieder gewerkelt. Nach einem Aufruf von Birgdens Ehrenbürger Heinrich Aretz war die Resonanz groß.

Viele kamen, um das wohl bekannteste Wegkreuz (insgesamt gibt es 17 in und rund um Birgden) in Höhe des Friedhofes auf der Kreuzstraße wieder in neuem Glanz strahlen zu lassen.

Die Feldkapelle steht zwischen zwei alten Linden und ist ein Birgdener Wahrzeichen neben dem „Großen Pley“. Das Betkreuz stand erstmals am 15. April 1798 im Mittelpunkt: Sieben Kommunionkinder aus Birgden sahen dort laut einer Überlieferung eine Muttergottes-Erscheinung.

Das Betkreuz wurde zum Wahlfahrtsort. Nach dem Krieg versammelten sich die Heimkehrer aus dem Internierungslager Vught (Niederlande) am Betkreuz und gelobten als Dank für die glückliche Heimkehr nach dem jährlichen Fest der Kreuzerhöhung zum Betkreuz zu pilgern. Bis 2015 wurde diese Tradition beibehalten (71 Prozessionen).

Die Firma Meuffels und der Verein Komberch spendeten Farben, die Firma Pelzer und Heinz Beumers sorgten für den fachgerechten Anstrich. Heinrich Aretz dankte alle Birgdener Bürger, die sich in den Dienst der Erhaltung der Wegkreuze stellen und lobte das ehrenamtliche Engagement.

(agsb)
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