Geilenkirchen: Die ersten Gebäude werden noch dieses Jahr fertiggestellt

Geilenkirchen: Die ersten Gebäude werden noch dieses Jahr fertiggestellt

In die Bebauung des Gewerbegebiets Niederheid-Süd ist Bewegung gekommen. Dies ist schon mit bloßem Auge für jeden zu erkennen, der die Sittarder Straße entlang fährt und den Blick in Richtung Holland schweifen lässt.

Lange waren dort nur freies Land und einiges an nutzlosem Asphalt zu sehen, der auch Leerrohre für Glasfaserleitungen unter sich verbarg. Nun sind dort Kräne, Bagger und anderes Baugerät an der Arbeit. Und das ein oder andere Gebäude macht auch schon den Eindruck, dass bis zur Fertigstellung nicht mehr allzu viel Zeit vergehen wird. So rechnet auch die Wirtschaftsförderin der Stadt Geilenkirchen, Susanne Köppl, vorsichtig damit, dass die jetzt vorhandenen Baustellen noch im Laufe des Jahres fertiggestellt werden — und dass schon bald weitere folgen.

Am Anteil der verkauften Flächen im Westen des Stadtgebiets allerdings hat sich in letzter Zeit offenbar wenig getan. Zum Jahreswechsel lag dieser bei 40 Prozent, ein Anteil, der auch schon im Vorfeld der Bürgermeisterwahl vergangenes Jahr genannt wurde.Jetzt beziffert die Wirtschaftsförderin ihn auf „knapp unter 50 Prozent“. Da ist also nach wie vor eindeutig Luft nach oben.

Momentan aber, sagt Köppl, liefen die Anfragen recht positiv. „Dass jetzt gebaut wird, ist für die Stadt auch mit Blick auf weitere potenzielle Interessenten positiv“, erklärt sie. Die Baustellen und ihre Bauherren seien sicherlich „gute Multiplikatoren“, damit das Gewerbegebiet Niederheid-Süd weiteres Interesse auf sich zieht. Die bisherigen Ansiedlungen kommen aus recht unterschiedlichen Branchen. Ein Dienstleistungsgebäude für Architekten, Ingenieure und Versicherungsbüros entsteht, auch Betriebe für Schweißtechnik, Internethandel, Satelliten- und Kommunikationstechnik sowie ein Garten- und Landschaftsbauer werden Niederheid-Süd in Zukunft ihr Zuhause nennen.

(jpm)
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