Übach-Palenberg: Dickes Lob für eine Trainerlegende des VfR Übach-Palenberg

Übach-Palenberg: Dickes Lob für eine Trainerlegende des VfR Übach-Palenberg

Abteilungsvorsitzender Reinhard Schmidt und die gut 50 Anwesenden hatten allen Grund zum Feiern: Schließlich konnte das Wetter beim Sommerfest der Handballabteilung im VfR Übach-Palenberg an der Sporthalle in der Barbarastraße kaum besser sein.

Doch auch über die Gäste freute sich Schmidt, waren doch viele Jubilare gekommen. Allen voran durften zwei Jubelgäste nicht fehlen. Zum einen war es die lebende Trainerlegende Harald Hennes, der nach nunmehr 23 Jahren fast ununterbrochener Tätigkeit als Trainer und als wohl dienstältester Aktiver im gesamten Handballverband Mittelrhein in den „Unruhestand“ wechselte.

„Er startete vor rund 23 Jahren bei uns zunächst als Spieler in der Kreisliga, die Handballabteilung beziehungsweise die Erste Herrenmannschaft war zu dem Zeitpunkt in einer schwierigen Lage, war man doch von der Oberliga über die Verbands- und Landesliga bis in die Kreisliga abgestiegen. Kurz danach übernahm Harald das Amt des Spielertrainers, und der Erfolg stellte sich dauerhaft ein“, lobte Reinhard Schmidt.

Rund 20 Jahre Handball auf Verbandsebene an einem Stück habe es in der Vita der Handballabteilung vorher noch nie gegeben, so der Vorsitzende weiter. „Allerdings: Es hat eine Trainerzusammenarbeit zwischen einem einzigen Vorstand — Reinhard Schmidt — und einem einzigen Trainer über sage und schreibe 23 Jahre auf Verbandsebene, also zwischen Übach-Palenberg über Köln im Westen und Gummersbach und Bergneustadt im Oberbergischen auch bei keinem anderen Verein gegeben“, sagte er. Der so Geehrte durfte nicht nur eine Fotocollage aus dem vergangenen fast ein Vierteljahrhundert persönlicher Handballgeschichte in Übach-Palenberg mitnehmen, sondern auch viel Dank und Schulterklopfen für die großen Leistungen.

Der zweite „Jubilar“ war eine ganze Gruppe. Das Team der Handballsenioren oder Ü50er. Dass die ihrem Namen gerecht werden, bewies nicht nur der wunderbare Freud’sche Versprecher des ebenfalls anwesenden stellvertretenden Bürgermeisters Georg Overländer, der die gestandenen Herren versehentlich als „Seniorenzentrum“ begrüßte. „Einer, eher der Gründer und heute noch ein Aktiven mit noch nicht ganz 80 Jahren ist Lothar Westemeyer, der in den 60er, 70er und 80er Jahren des letzten Jahrhunderts für uns spielte“, so Reinhard Schmidt.

Als Vereinschronist liefert er aus einem unvergleichlichen Fundus über die Handballgeschichte in der früheren Bergbaugemeinde immer wieder neuen Lesestoff. „Ohne seine Sammlung wäre die Vereinshistorie nicht möglich“, sagte Schmidt. Doch auch für weit weniger Jahre als Mitglied gab es an diesem lauen Sommerabend viele Ehrungen, teilweise in Abwesenheit.

So durften sich Sven Bildhauer, Gunnar Hochwald, Marc Dohmen, Melanie Montag, Sascha Schwamborn und Olaf Hamacher über zehnjährige Zugehörigkeit freuen. Doppelt so lange sind Herbert Beisecker, Joachim Maltzahn, Dr. Hennig Cwik und auch Norbert Dremmen dem Verein treu. Auch dafür gab es aus der Runde viel Applaus.

(mabie)