Gangelt: Der letzte Auftritt: Willi Babel war 50 Jahre lang Sankt Martin

Gangelt: Der letzte Auftritt: Willi Babel war 50 Jahre lang Sankt Martin

Da staunte St. Martin nicht schlecht, als er bei seinem letzten großen Auftreten nach 50 Jahren St. Martinstätigkeit in Gangelt selber mit einem großen Weckmann beschenkt wurde. Bewohner der Katharina Kasper Via Nobis-Einrichtung in Gangelt hatten die Präsente für Willi Babel und seinen „Bettler“ Max Hensch vorbereitet.

Für den St. Martin Willi Babel ging mit der Martinsfeier bei Via Nobis eine 50-jährige Ära zu Ende. Auch mit 80 Jahren war Babel noch hoch zu Ross unterwegs und ließ so die Kinderaugen strahlen. Neben den Bewohnern von Via Nobis nutzten auch viele Gangelter Einwohner mit ihren Kindern die Gelegenheit, noch einmal den „echten“ St. Martin leibhaftig zu erleben.

Stimmungsvoll brannte ein großes Lagerfeuer im Innenhof des Gebäudekomplexes. Diakon Thomas Hoff, Ordensvertreter bei der Katharina Kasper Via Nobis, dankte den beiden Hauptakteuren Willi Babel und Max Hensch. Sein Dank galt aber auch der Feuerwehr Gangelt, die seit 50 Jahren die Martinsfeier für die Bewohner des Heims ausrichtet.

In einem kleinen Umzug ging es, begleitet von den Klängen des Musikvereins, über das Heimgelände, bevor die Mädchen und Jungen mit Weckmännern beschenkt wurden.

(defi)
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