Geilenkirchen: Denkmal Gut Opheim: Fläche zu Ackerland umwandeln ist erlaubt

Geilenkirchen: Denkmal Gut Opheim: Fläche zu Ackerland umwandeln ist erlaubt

Das ehemalige „Gut Opheim“ zwischen dem Stadtteil Kogenbroich und Gut Leerodt kann als Bodendenkmal in die Denkmalliste der Stadt Geilenkirchen eingetragen werden.

Der Geilenkirchener Umwelt- und Bauausschuss folgte einem Beschlussvorschlag der Verwaltung, mit dem zugleich die denkmalrechtliche Erlaubnis für die Umnutzung der Fläche als Ackerland erteilt wird. Für die landwirtschaftliche Nutzung der Fläche, auf der bauliche Reste nicht mehr sichtbar sind, könnte eine solche Nutzungsänderung künftig erforderlich sein.

In einer Kurzbeschreibung des Amtes für Denkmalpflege im Rheinland wird auf eine unregelmäßige Grabenanlage hingewiesen, die Bestandteil des ehemaligen Gutes Opheim ist. Nach dem Gut benannte sich im 15. Jahrhundert ein Adelsgeschlecht, wobei die Denkmalpfleger davon ausgehen, dass das Gut noch älter war.

In der kurzen Diskussion zum Eintrag in die Denkmalliste erneuerte Dr. Stephan Evertz (Grüne) den Wunsch seiner Fraktion, solche Bodendenkmäler mit Informationsschildern zu versehen, wie man das schon bei anderen Eintragungen (Panzerhindernis Hommerschen und Tankfalle bei Burg Trips) vorgeschlagen habe.

Unter dem Punkt Verschiedenes bedauerte Theresia Hensen (Geilenkirchen bewegen! und FDP), dass man von Plänen einer Ortsumgehung für Scherpenseel (B 221n) nur durch die Presse erfahren habe. Von einer solchen Straßenbaumaßnahme sei auch der Stadtteil Grotenrath betroffen. Der Technische Beigeordnete Markus Mönter erwiderte darauf, dass die Stadt über die Pläne nicht informiert worden sei.

Markus Mönter und Bauamtsleiter Manfred Savoir wiesen auch darauf hin, dass die Renaturierung des Wurmlaufes zwischen Tennisanlage und Burg Trips bald Gestalt annehmen werde.

(mh)
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