Gangelt: Den Feuchtbiotopen wie auch dem Fasan auf der Spur

Gangelt: Den Feuchtbiotopen wie auch dem Fasan auf der Spur

Die Ortsgruppe des Naturschutzbundes (Nabu) lädt wieder zur traditionellen vogelkundlichen Wanderung ein, die am Donnerstag, 1. Mai, stattfindet. um 7.30 Uhr an der Etzenrather Mühle in Mindergangelt.

Die fachkundigen Führer Theo Reinartz, Thomas Henkens und Franz Oschmann wollen zeigen, dass und warum in verschiedenen Lebensräumen wie Bachauen, Wiesen- und Weideflächen, Kopfbäumen, Weihern und Blänken, Hecken, Laub- oder Nadelwäldern, Heideflächen, Feldfluren oder in ganzen Ortschaften jeweils verschiedene Flora und Fauna anzutreffen und zu beobachten sind.

Die Wanderung wird an etlichen Projektstationen vorbeiführen, die der Nabu seit vielen Jahren betreut und pflegt. Da wären zum Beispiel die verschiedenen Feuchtbiotope, Nisthilfen für Hirschkäfer, Weißstörche, Steinkauze, Turmfalken, neu geschaffenen Blänken, Kopfweiden oder Benjeshecken. Auch die gemeinsamen Projekte mit den niederländischen Partnern spielen eine Rolle.

Zu sehen erhofft man sich bei der Tour Exemplare der Gattungen Kuckuck, Bunt-, Schwarz- und Grünspecht (Vogel des Jahres 2014), Fitis und Zilpzalp, die Grau-, Nil- und Kanadagans, Teich- und Blässralle, Rohr- und Goldammer, verschiedene Pieper-, Drossel-, Rohrsänger- und Meisenarten, Kleiber, Rabenvögel (Dohle, Saat- und Rabenkrähe, Elster, Eichelhäher), Buch- und Distelfink, Braun- und Schwarzkehlchen, Feldlerche, Mauersegler, Mehl- und Rauchschwalbe, Rotkehlchen, Heckenbraunelle, Zaunkönig, Weihe und Bussard, Fasan wie auch Graureiherkolonie und Fledermauskeller.

Die Wanderung dauert nach Angaben der Veranstalter bis etwa 11.30 Uhr. Für interessierte Teilnehmer ist ein Fernglas nützlich. Festes Schuhwerk und der Witterung angepasste Kleidung sind unverzichtbar.

(hama)
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