Gangelt-Langbroich: Das Saisonziel ist ein Platz im sicheren Mittelfeld

Gangelt-Langbroich: Das Saisonziel ist ein Platz im sicheren Mittelfeld

Auf der Sportplatzanlage in Langbroich bat die SVG Birgden-Langbroich-Schierwaldenrath zum Trainingsauftakt. Dabei wurde erneut deutlich, dass die SVG kein Verein wie jeder andere ist. Ob Spieler, Trainer, Vorstand oder Anhang, alle stehen für einander ein.

Neu ist in diesem Jahr die sportliche Leitung: Thorsten Altmann übernimmt das Traineramt von Frank Strothkämper, der lange Jahre das Gesicht der SVG war. Strothkämper möchte kürzer treten, wird aber weiter als Bindeglied zwischen Mannschaft und Vorstand fungieren. Das wird sicher klappen, denn Strothkämper und Altmann kennen sich gut, schließlich hat „der Neue“ schon unter „dem Alten“ gespielt. Tatsächlich empfahl Strothkämper Altmann sogar als Nachfolger.

Dieser ist sich bewusst, dass er bei der SVG ein schweres Erbe antritt. Aber er freut sich auch riesig auf die Herausforderung und möchte mit der Mannschaft viel erreichen. „Ich kenne die SVG von früher und schätze die hier geleistete Arbeit. Deshalb fiel mir die Entscheidung überhaupt nicht schwer“, erklärt Altmann. Und so wagte er den nächsten Schritt in Sachen Trainerkarriere.

„Ich habe hier von der Quantität her eine sehr gute Perspektive“, blickt Altmann in die Zukunft und setzt sich bereits ein Ziel: So schnell wie möglich soll sich die Mannschaft von der Abstiegszone absetzen. Der Coach hat einen sicheren Mittelfeldplatz als Saisonziel im Sinn. Im Vorjahr legte die SVG auf der Zielgeraden einen starken Schlussspurt hin und entrann so in letzter Minute dem Abstieg. Die Kreisliga A soll die Heimat der SVG bleiben, dafür stellte der Vorstand nach der Fusion der früheren SVG mit Eintracht Birgden schon vor Jahren die Weichen.

Der von den A-Junioren aufgerückte Niklas Braun erwies sich vergangene Saison als Volltreffer. In neun Spielen erzielte er 18 Treffer und machte dabei die Talentspäher anderer Vereine auf sich aufmerksam. Braun bleibt aber der SVG treu. Er schätzt das Klima im Verein und in der Mannschaft. Dieser Zusammenhalt lotste auch Darius Rohrberg (20) vom Landesligisten Germania Teveren zur SVG. Das Torwarttalent ist aber nicht nur im „Kasten“ zu gebrauchen.

Im Training wurden die spielerischen und technischen Fähigkeiten entdeckt — folgerichtig wird er im Feld spielen, und wenn es notwendig ist, hat man einen sehr guten Ersatzkeeper. Bruder Jannik kommt aus dem A-Juniorenbereich und strebt wie Jan Schulte, Hannes Spiertz, Max Frenken und Niklas Deckers den Durchbruch bei den Senioren an.

Gesunder Konkurrenzkampf

Ein Plus sieht Thorsten Altmann darin, dass im Grunde kein Abgang zu verzeichnen ist (zwei Spieler treten allerdings kürzer) und die Mannschaft gut eingespielt ist. Beim Training erhofft sich Altmann einen gesunden Konkurrenzkampf.

„Ich hoffe weitere spielerische Akzente setzen zu können. Darüber hinaus möchte ich das taktische Verhalten besonders bei Standardsituationen noch weiter verbessern — das Ziel ist, dass wir weiterhin als starke Einheit auftreten und hier vielleicht noch zulegen können. Wir wollen viele spielerische Lösungen einstudieren“, so der Coach.

(agsb)
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