Geilenkirchen: „Dankeschönabend“: Gemeindearbeit stützt sich aufs Ehrenamt

Geilenkirchen: „Dankeschönabend“: Gemeindearbeit stützt sich aufs Ehrenamt

In den ersten Wochen eines neuen Jahres würdigt das Presbyterium der evangelischen Kirchengemeinde in Geilenkirchen das Engagement seiner ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer mit einem „Dankeschönabend“.

Es sind immerhin rund 200 Frauen und Männer sowie Jugendliche, die sich ehrenamtlich um die Belange der 4200 evangelischen Christen im Bereich der Gemeinde kümmern.

Seit 14 Jahren pflegt die Kirche diese Tradition. Und wieder waren jetzt die Ehrenamtler gern zu der auch als Neujahrsempfang verstandenen Veranstaltung in das Gemeindezentrum nach Hünshoven gekommen.

Die Tätigkeiten all derer erstrecken sich über die verschiedenen Bereiche der Gemeindearbeit. Da ist unter anderem auch die Kinder-, Jugend- und Seniorenfürsorge zu nennen. Zudem verteilen rund 70 Jugendliche, Frauen und Männer die Gemeindebriefe. Verschiedene Feste überwiegend christlichen Charakters werden vorbereitet und mitgestaltet. Zudem benötigen der „Eine-Welt-Laden“ und die Frauenhilfe der Gemeinde sowie die Männertreffs ehrenamtlicher Hilfe.

Nicht zuletzt verrichten auch im Presbyterium, also dem Leitungsgremium der evangelischen Kirchengemeinde, Ehrenamtliche ihren Dienst.

Die erst vor wenigen Wochen begrüßte neue Pfarrerin Anna Lungova lernte beim Empfang diese Ehrenamtler kennen, mit denen ihre Amtskollegin Tanja Bodewig bereits seit vielen Jahren zusammenarbeitet. Anna Lungova begann mit einer kleinen Andacht und stimmte für die Gemeinde sofort einen Gesang an. „Sie wissen schon, dass ich gerne im Kanon singe“, sagte sie schmunzelnd, bevor sie das Lied anstimmte: „Wo zwei oder drei versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“ Gerd Schulz begleitete die singende Gemeinde mit der Gitarre.

„Ich freue mich über die Gesellschaft der neuen Kollegin“, sagte Pfarrerin Tanja Bodewig und ging weiter auf die ehrenamtlich Tätigen ein, die sich auch in vielen alltäglichen Aufgaben einbringen würden. Sie brachte ihre Hoffnung zum Ausdruck, dass alle der Gemeindearbeit treu bleiben und weiterhin aktiv mitarbeiten.

Ein Rückblick auf die Veranstaltungen des vergangenen Jahres spiegelte die Vielfalt des Gemeindelebens wider. Tanja Bodewig verwies davon ausgehend auf eine Vielzahl von geplanten Aktivitäten im laufenden Jahr und die zahlreichen Vernetzungen mit anderen Einrichtungen und Institutionen.

Die beiden Pfarrerinnen lobten besonders die aktive Jugendarbeit von Nadine Gärtner im Jugendzentrum „Zille“. Nadine Gärtner wiederum dankte den Jugendlichen aus ihrem Treff, die sich auch als „Teamer“ einbringen, für deren Unterstützung.

(g.s.)
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