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Geilenkirchen: Chronischen Wunden den Kampf angesagt

Geilenkirchen : Chronischen Wunden den Kampf angesagt

Die Allgemein- und Visceralchirurgische Klinik des St.-Elisabeth-Krankenhauses Geilenkirchen wird am Mittwoch, 24. November, um 16 Uhr wieder eine chirurgische Fortbildungsveranstaltung abhalten.

Ansprechen will hiermit der Chefarzt der Allgemein- und Visceralchirurgischen Klinik, Dr. Günter Haselow, alle ärztlichen und nichtärztlichen Mitarbeiter im stationären und ambulanten Versorgungsbereich, insbesondere alle Mitarbeiter ambulanter Versorgungsstrukturen, in Altenheimen oder anderen Unterbringungsorganisationen.

Ziel der Veranstaltung wird es sein, einen Überblick über chronische Wunden und Wundheilung zu geben, um dann ein modernes Wundmanagement vorzuschlagen, dieses aber auch mit allen Beteiligten ausführlich zu diskutieren und abzustimmen.

Wer hat nicht selbst in seinem Bekannten- oder Freundeskreis Menschen kennen gelernt, die das Problem einer chronischen Wunde permanent mit sich selbst herumtragen.

Im nichtärztlichen und ärztlichen medizinischen Versorgungsbereich machen diese Patienten einen nicht unbeträchtlichen Anteil aus. Viele Menschen leiden unter schlecht heilenden Wunden unterschiedlicher Lokalisation. Häufig sind diese entstanden auf dem Boden einer chronischen venösen Insuffizienz, Ulcera cruris, im Volksmund auch als offenes Bein bekannt.

Viele andere Patienten leiden auch auf dem Boden ihrer bestehenden Durchblutungestörung, wie auch bei dem Diabetes mellitus, an chronischen Wunden im Bereich des Unterschenkels und des Fußes, der diabetische Fuß ist ein häufiges spezielles Thema. Aber auch andere Lokalisationen von chronischen Wunden stellen ein großes Problem dar, wie das Problem bei größeren Druckgeschwüren pflegebedürftiger, häufig bettlegerische Patienten, sogenannte Dekubiti.

An der Versorgung derartiger chronischer Wunden sind die unterschiedlichsten Versorgungseinrichturigen beteiligt. Dr. Günter Haselow möchte alle zu einer Diskussionsrunde an einen Tisch bringen.

Die Versorgung chronischer Wunden selbst erweist sich oft als ein Stiefkind in der chirurgischen Behandlung.

Zahlreiche Behandlungskonzepte traditioneller oder moderner Art werden im stationären, im niedergelassenen ärztlichen Bereich, im Pflegedienstbereich oder auch in betreuenden Altenheime angewandt.

Neben dem Ziel dieser Veranstaltung, die unterschiedlichsten Glieder in der Versorgungskette der Patienten mit chronischen Wunden und Wundheilungsstörungen anzusprechen, möchte der Chefarzt seine Sichtweise unter der Berücksichtigung modernster Wundbehandlungsstrategien vorstellen.

Haselow hofft, mit dieser Veranstaltung viele ärztliche und nichtärztliche Mitarbeiter in dem Versorgungssystem sowohl im stationären als auch in ambulanten Versorgungsbereichen anzusprechen.