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Klimanotstand: CDU-Stadtverordneter warnt vor Hysterie

Klimanotstand : CDU-Stadtverordneter warnt vor Hysterie

In der jüngsten Sitzung des Geilenkirchener Stadtrates wurde erneut die Ausrufung eines Klimanotstandes diskutiert. Heftige Kritik erntete in der Debatte Grünen-Fraktionschef Jürgen Benden, der allerdings in Urlaub war.

In Geilenkirchen zurückgekehrt, nahm er zu den Vorwürfen Stellung. Diese Stellungnahme will der CDU-Stadtverordnete Karl-Peter Conrads nicht unwidersprochen stehen lassen. Er erklärt: „In den Ratsdiskussionen wurde von keinem (!) Ratsmitglied die Klimafrage in Abrede gestellt, nicht einmal die Frage, ob Menschen gemacht oder nicht.

Das, was angemahnt wurde, war das Fehlen konkreten Inhalts zu dem Schreckgespenst eines klimabedingten Notstandes in Geilenkirchen. Was bemängelt wurde, war nur die völlig allgemein gehaltene Phrase des Klimanotstandes. Was soll das sein? Wie sieht der in Geilenkirchen aus? Das waren die Fragen und vor allem, wie soll dieser Notstand in Geilenkirchen konkret bekämpft werden?

Sind Fragen um Inhalt und Klärung des Gemeinten nicht unabdingbar und vermutlich auch der Grund, warum inzwischen doch in einigen Gemeinden die so hippe Allgemeinforderung nach Ausruf nach Klimanotstand oder euphemistisch „Wir retten die Welt“ als nicht zielführend abgelehnt wurden. Ja, und in Köln geriet der Ausruf mit dem einem Tag später stattfindenden Lichterfest doch zur Farce und zu Recht in deutschlandweite Kritik

Und, ist die Warnung vor Hysterie, also bitte mit Bedacht abwägend zu handeln, nicht durchaus berechtigt, wenn sich – die Wirksamkeit der Maßnahme unterstellt –,  diese erst ab der vierten Stelle hinterm Komma ergibt? Kein (!) Grund, nichts tun, aber eben unter Abwägung aller zu beachtenden Argumente. Eben mit Bedacht.“

Anmerkung der Redaktion: Nachdem wir ausführlich über die Diskussion über den Klimanotstand in den politischen Gremien berichtet haben und Stadtverordnete nun auch anschließend zu Wort gekommen sind, werden wir keine weiteren Stellungnahmen zu diesem Thema veröffentlichen.  Wir sind davon überzeugt, dass es keine neuen Erkenntnisse gibt.

(red)