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Übach-Palenberg: Caritas schult Patinnnen fürjungeFamilien in Not

Übach-Palenberg : Caritas schult Patinnnen fürjungeFamilien in Not

„Unterstützung im Alltag - Familienpatenschaften im Kreis Heinsberg”. Das hat sich der Caritasverband für die Region Heinsberg e. V. auf die Fahne geschrieben.

Dieses Thema stieß auch beim 5. „Dankeschön-Nachmittag” im Marienheim in Scherpenseel für die Caritas-Ehrenamtler aus den Pfarrgemeinden Übach-Palenbergs auf reges Interesse. Als Koordinatorin und fachkundige Referentin stand Stella Klein aus dem Fachbereich „Caritas Jugend und Familie” zur Verfügung. Sie stellte heraus, dass die Idee von Familienpatenschaft vor zwei Jahren geboren sei. Ein Pilotprojekt sei in Erkelenz in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt gestartet worden. Es seien in den vergangenen Monaten gute Erfahrungen gemacht worden.

„Ein Kind verändert alles. Oft mischen sich in die Freude, den Stolz und das Glück über die eigene Tochter oder den Sohn noch andere Empfindungen: Familien und Mütter fühlen sich überlastet. Oder sie fühlen sich unsicher und ängstlich, wie sie mit dem Säugling bzw. dem Kleinkind umgehen sollen. Früher waren in solchen Situationen häufig Großeltern oder andere Angehörige zur Stelle.

Sie entlasteten die jungen Mütter, indem sie zeitweise das Kind betreuten oder sich um den Haushalt kümmerten. Sie halfen bei Fahrten zum Kinderarzt oder erledigten Behördengänge. Oder sie gaben den jungen Eltern wertvolle Tipps und Ratschläge.” Diese Anlaufstellen seien nicht mehr im notwendigen Maße vorhanden.

Hier setzt die regionale Caritas an. Eine Zielgruppe von jungen Müttern sei für eine zehnwöchige Schulung mit abschließendem Zertifikat bereits ausgesucht worden, berichtete Stella Klein.

Bei dem Angebot „Unterstützung im Alltag - Familienpatenschaften im Kreis Heinsberg” beraten und entlasten diese geschulten ehrenamtlichen „Patinnen” die Mütter und Familien. „Das ist aber gar nicht so einfach. Oftmals müssen Hemmnisse unterschiedlichster Art aus dem Weg geräumt werden. Die Eltern oder die alleinerziehenden Mütter entscheiden natürlich selbst, ob sie die Unterstützung durch eine Patin in Anspruch nehmen möchten.”