Geilenkirchen: Blühende Stadtecken dank vieler Topfpaten

Geilenkirchen: Blühende Stadtecken dank vieler Topfpaten

Strammen Schrittes marschieren Bürgermeister Thomas Fiedler und Wirtschaftsförderin Stefanie Siebert über den Geilenkirchener Marktplatz. Beide haben Töpfe mit Duftgeranien im Arm, die sie in Richtung Konrad-Adenauer-Straße davontragen. Die Schlepperei hatte ihren Grund, denn Thomas Fiedler und Stefanie Siebert stellten beispielhaft eine Idee vor, welche der Stadt Geilenkirchen ein zusätzliches grünes Outfit verpassen soll.

Geilenkirchener Einzelhändler und Gastronomen erhielten in den vergangenen Tagen Post von der Stadt und wurden über ein Projekt informiert. Die Adressaten wurden eingeladen, eine Patenschaft für einen Pflanzkübel zu übernehmen, selbstverständlich auf freiwilliger Basis. „Wir möchten den Sommer in Geilenkirchen willkommen heißen und auch hier festhalten”, freut sich Stefanie Siebert auf die vor der Tür stehende warme Jahreszeit.

Der Bürgermeister erklärt, dass die Stadt aus Fördermitteln des so genannten Verfügungsfonds zwischen 20 und 30 ansehnliche Kübel angeschafft habe. „Diese werden mit einer sommerlichen Bepflanzung bestückt und in der Innenstadt vor solchen Geschäften, Gastronomiebetrieben und Kreditinstituten aufgestellt, die sich mit der Verschönerungsaktion anfreunden können”, so der Verwaltungschef. Die Innenstadt blühe auf und gewinne dadurch an Attraktivität für Besucher und Handel.

Bis Dienstag können sich die angeschriebenen Einzelhändler entscheiden, ob sie eine Patenschaft für die Pflanzenkübel übernehmen wollen, die dann vor ihren Geschäften aufgestellt werden. Direkte Kosten entstehen den Unternehmen nicht, die „Paten” müssen sich nur bereit erklären die Pflege, inklusive Gießen der Blumen, in den Sommermonaten zu übernehmen. Weil nur eine begrenzte Anzahl an Pflanzgefäßen zur Verfügung steht, kann es sein, dass über die Standorte der Blumenkübel per Los entschieden werden muss.

Pünktlich zu Pfingsten sollen die Pflanzen zur Verschönerung der Innenstadt beitragen. Am Ende des Sommers sammelt die Stadt die Kübel wieder ein, und im nächsten Jahr soll sich die Aktion wiederholen. Bürgermeister Thomas Fiedler verweist darauf, dass der städtische Haushalt von dieser Aktion unberührt bleibt. Das Projekt läuft zunächst drei Jahre und wird aus dem im Jahr 2011 eingerichteten Verfügungsfonds finanziert.

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