Geilenkirchen-Süggerath: Bisher nur Munition gefunden

Geilenkirchen-Süggerath: Bisher nur Munition gefunden

Das Team um den Umbettungsbeauftragten des VdK, Volker Schneider, setzte die Suche nach vermissten Soldaten aus dem Zweiten Weltkrieg am Montag fort.

Unterstützt wird das Quintett schon seit einigen Tagen auf freiwilliger Basis von Peter Holz, Peter Kaufholz und Holger Solenski vom Jugendheim Süggerath sowie dem 88-jährigen Peter Klösgens, der den Krieg miterlebt hat und die Örtlichkeiten genau kennt.

Der Trupp ging mit zwei Flachsonden auf die Suche. Mit dabei hat er ein Tiefensuchgerät, das Metallteile noch in bis zu fünf Metern Tiefe ortet. „Soldatenstellungen sind schwierig zu finden, die Strahlen der Sonde können beispielsweise durch Granatsplitter oder andere Eisenteile in der Nähe abgeleitet werden”, weiß Schneider. Da sei ein Flugzeug aufgrund der Größe und der Masse viel leichter zu finden.

Schon kurz nach Beginn der Suche machte ein Signal in Form eines lauten Pieptones auf Metallteile unter der Erde aufmerksam. Mit Hacke und Spaten gruben die Männer vorsichtig ein Loch, aus dem sie Handgranaten, eine intakte Phosphorgranate und viel Gewehrmunition zu Tage förderten. Die gefundene Munition wird täglich vom Kampfmittelräumdienst abgeholt.

Systematisch suchten Schneider und seine Helfer abgeerntete Weizenfelder ab, wobei die Sonden immer wieder mal mehr oder weniger intensiv ausschlugen. Zumeist kamen kleinere Eisenteile zum Vorschein, die auch von landwirtschaftlichen Geräten stammten.

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