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Young Euregio Piano Award: Beiträge der Finalisten sind jetzt online

Young Euregio Piano Award : Beiträge der Finalisten sind jetzt online

Die Jury verkündet die Ergebnisse der ersten Online-Runde des Young Euregio Piano Awards. Die Finalbeiträge sind ab jetzt im Netz zu sehen.

182 junge Talente aus 48 Ländern im Alter von 7 bis 28 Jahren wurden in der ersten Runde in digitaler Form gehört. Für die Jury des Young Euregio Piano Awards war das eine intensive Arbeitswoche. Zusammen mit Thomas Duis, Dina Yoffe, Johan Schmidt, Gianluca Luisi, Mikhail Kazakevich, Edita Stankeviciute und Florian Koltun durfte die künstlerische Leiterin des Wettbewerbs, Xin Wang, die Ergebnisse der ersten Rundepräsentieren.

78 Teilnehmer erreichten in vier Alterskategorien das Finale. Die Finalbeiträge aus der Gruppe D der jungen Erwachsenen werden nun ab Freitag im Zwei-Tagesrhythmus online auf www.euregiopianoaward.com veröffentlicht.

Als Jurymitglied vieler internationaler Klavierwettbewerbe weiß Xin Wang, welche Arbeit da auf einen zukommen kann. „Ein normaler Wertungstag kann bis zu zehn Stunden andauern, in dem die volle Konzentration beansprucht wird.“ Trotz alledem liebt sie ihre Arbeit und sieht darin einen wichtigen Aspekt der pädagogischen Entwicklung eines Pianisten.

„Viele sehen bei Wettbewerben nur die aktuelle Situation eines Wettkampfs. Viel wichtiger ist jedoch die langjährige Vorbereitung, die uns Musiker bei der Teilnahme am Wettbewerb prägt. Vor allem in Betrachtung auf die Entwicklung unseres musikalischen Nachwuchses, müssen wir aufpassen, ein Angebot zu schaffen, um die Talentförderung aufrecht zu erhalten und die Qualität zu sichern.“

Für alle Jurymitglieder ist die Teilnahme am Wettbewerb nicht nur eine Ehre, sondern auch eine große Verantwortung. „Wir wollen Kindern und Jugendlichen ein positives Gefühl weitergeben, trotz des Wettbewerbscharakters. Daher wird bei der Juryauswahl großen Wert auf fachliche Kompetenz und vor allem pädagogische Weitsicht geachtet.“

So werden neben Preisgeldern auch Konzertauftritte und in diesem Jahr auch Stipendien für Meisterkurse vergeben, mit dem Ziel die Entwicklung der jungen Talente zu fördern. Xin Wang: „Für mich persönlich ist ein Wettbewerb ein Podium der Musik. Aus der ganzen Welt kommen Menschen nach Geilenkirchen, um die Musik auf ihre Art und Weise zu interpretieren. Wir sind daher sehr dankbar, so viele Talente regelmäßig kennenlernen zu dürfen und Ratschläge für ihre Zukunft geben zu können.“

Manche dieser Talente spielen heute auf den großen Konzertpodien der Welt. „Das macht gerade den Reiz eines Wettbewerbs aus.“