Geilenkirchen: Bayrisches Programm in der Anita-Lichtenstein-Gesamtschule

Geilenkirchen: Bayrisches Programm in der Anita-Lichtenstein-Gesamtschule

Bei typischem Aprilwetter erlebten rund 300 Besucher in der blau-weiß geschmückten Aula der Anita-Lichtenstein-Gesamtschule einen bunten Nachmittag mit tollem Programm. „Heuer wird‘s bayrisch“ war das Motto der Veranstaltung, und das zog sich wie ein Band durch den Nachmittag.

Bürgermeister Georg Schmitz begrüßte die muntere Schar bei Kaffee, Kuchen und einer zünftigen Brotzeit. Die Schülerfirma „SchmeckLecker“ der Gesamtschule hatte unter der Leitung von Ewelina von Dungen und Oliver Henkenjohann ganz besondere „Schmankerl“ für die Veranstaltung vorbereitet.

Mit einem Blumenstrauß begrüßte Georg Schmitz die älteste Teilnehmerin, Margarethe Porwit. Dann waren die Geburtstagskinder an der Reihe. Alle, die in der vergangenen Woche Geburtstag hatten, wurden mit einem Präsent und einem Geburtstagsständchen geehrt. Martin und Peter, die beiden Wunscherfüller an der Musikanlage, spielten gekonnt alle Musikwünsche der Anwesenden.

Kinder gestalten Choreographie

Die Awo-Kindertagesstätte Jahnstraße startete das Unterhaltungsprogramm mit einem Tanz zu der Melodie aus dem Film „Die Eiskönigin“. Voller Begeisterung sprangen die Jungen und Mädchen über die Bühne. Von den Erzieherinnen war zu vernehmen, dass fast die komplette Choreographie von den Kindern gekommen sei. Die Besucher waren sichtlich erfreut und spendeten reichlich Beifall. Anschließend plauderte Heinz Küppers aus Beeck gekonnt über das Rentnerdasein.

Danach wurde es bayrisch: Wettspiele wie die „Brezelschätzung“, Nagelbalken, Dosenwerfen und Wettmelken standen auf dem Programm. Die Frage lautete dann auch schnell: Wer möchte sich mit dem Bürgermeister messen? Teilnehmer aus dem Publikum fanden sich schnell. Georg Schmitz musste sich schließlich geschlagen geben. Weder am Nagelbalken noch beim Wettmelken konnte er einen Sieg davon tragen. Den Höhepunkt der Veranstaltung bildete der Auftritt des Gaststars Peter Petrel.

Den Nerv des Publikums getroffen

Der erfahrene Sänger feiert bald sein 60. Bühnenjubiläum und ist nach Erfolgen in Amerika, Europa und Asien international bekannt. Er ist stolzer Besitzer des „Goldenen Mikrophons“, das er 1968 als bester Jazzsänger erhalten hat. Seit dem Jahr 2000 ist er Ehrenbürger der Stadt New Orleans. Bei seinem Auftritt verstand er es sofort, den Nerv der Besucher zu treffen. Gassenhauer wie „Ich fahr so gerne Rad“, „Kalle mit der Kelle“ oder „Oh, Hamburger Deern“ brachten das Publikum in Fahrt.

Das Nordlicht erwies sich als echter Entertainer. Einige Anekdoten untermalten seine Songs, und so war es nicht verwunderlich, dass man ihn nicht ohne Zugabe von der Bühne ließ. Nach kurzer Pause erschien er wieder, mischte sich unters Publikum und schrieb Autogramme. Besonders die Damenwelt stand Schlange, um eine persönliche Widmung vom sympathischen Sänger zu bekommen. Nach drei Stunden klang ein toller Nachmittag aus, und die Vorfreude auf die Veranstaltung im nächsten Jahr war nicht zu überhören.

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