Ausschuss diskutiert über Erweiterung des Geilenkirchener Hallenbades

Liegewiese geplant : Geilenkirchener Hallenbad soll attraktiver werden

Das Geilenkirchener Hallenbad soll noch attraktiver werden. Deshalb hatte der Umwelt- und Bauausschuss in seiner jüngsten Sitzung die Verwaltung gebeten, Pläne zur Umgestaltung des Außengeländes vorzulegen.

Den Hallenbadbesuchern soll künftig eine Liegewiese zur Verfügung stehen. Zwischenzeitlich hat die Verwaltung zwei Varianten erarbeitet, über die der Umwelt- und Bauausschuss in seiner nächsten Sitzung am Dienstag, 7. Mai, 18 Uhr, beraten soll. Wie aus den vom Amt für Stadtbetrieb und Wirtschaftsförderung vorgelegten Unterlagen hervorgeht, sollen die vorhandenen Aufschüttungen teilweise abgetragen und eingeebnet oder verschoben werden.

Der Liegewiese vorgelagert werden soll eine Treppen- und Sitzanlage. Die neue Liegewiese soll mit Sträuchern und Hecken umrandet werden. Je nachdem wie die Wiese angelegt wird, steht eine Liegefläche von 950 bis 1200 Quadratmetern zur Verfügung. Je nach Variante liegen die Kosten bei 20.000 bis 25.000 Euro.

Über eine Summe von 90.000 Euro sprechen die Ausschussmitglieder, wenn sie über den Bau einer Querungshilfe zwischen der Zufahrt zum Campus Loherhof und dem neuen Golfplatz am Pater-Briers-Weg entscheiden müssen. Bereits in den vergangenen Jahren, nachdem 2012 ein schwerer Verkehrsunfall mit Studenten im Bereich der Einfahrt zum Loherhof passiert ist, seien immer wieder auch seitens der Polizei Rufe nach einer Querungshilfe laut geworden, um den Fußgängern eine gefahrlosere Überquerung des Pater-Briers-Weges zu ermöglichen, heißt es in der Verwaltungsvorlage.

Da die Errichtung einer breiten Querungshilfe seinerzeit ohne Grunderwerb nicht möglich gewesen sei und sich die Stadt in der Haushaltssicherung befunden habe, sei der Bau einer solchen Querungshilfe bisher unterblieben. Im Zusammenhang mit den Baumaßnahmen am neuen Golfplatz könne nun eine 2,50 Meter breite Querungshilfe entstehen.

Stefan Davids, Bauherr der Golfanlage, sei bereit, 25 Prozent der Kosten zu übernehmen. Die erforderlichen Arbeiten habe er bereits ausgeschrieben. Das günstigste Angebot liege bei 120.000 Euro, so dass die Kosten sich für die Stadt auf 90.000 Euro belaufen würden.

(st)
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