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Geilenkirchen: Angst vor aggressiven Besuchern im Rathaus

Geilenkirchen : Angst vor aggressiven Besuchern im Rathaus

Bürgermeister Georg Schmitz hat den Vertrag mit der Sicherheitsfirma, die über das Geilenkirchener Rathaus wacht, bis April verlängert.

Dies hat er am Mittwochabend im Haupt- und Finanzausschuss erklärt. Sollte es die Sicherheitslage weiter erfordern, werde er den Vertrag noch weiter verlängern. Denn es sei derzeit noch unklar, ob der vor Gericht stehende Randalierer, der Mitarbeiter des Rathauses bedroht hat, aus der Untersuchungshaft entlassen wird. „Wir können uns nicht ewig einen Sicherheitsdienst leisten.

In einer Verwaltung gibt es immer mal Vorfälle, da muss man zu einer anderen Lösung kommen“, meinte Grünen-Fraktionschef Jürgen Benden. Darauf entgegnete Schmitz: „Wir haben zwei weitere Klienten, die eine Gefahr bilden können.“

Hans-Josef Paulus (CDU) schlug vor, das Jugend- und Sozialamt, das am häufigsten von aggressiven Menschen aufgesucht wird, durch eine Spezialtür zu schützen. Schmitz erklärte, dass auch die Verwaltung derzeit solche Überlegungen anstelle. „Das ist natürlich diskriminierend für alle, die mit ehrlichen Absichten kommen“, sagte Gabi Kals-Deußen („Für GK!“).

(st)