Geilenkirchen: Allee von Buchen fast bis an die Rathaustür

Geilenkirchen: Allee von Buchen fast bis an die Rathaustür

Im kommenden Frühjahr wird die Geilenkirchener Innenstadt einiges an Grün mehr aufweisen können, als in diesen teils grauen Tagen. Aufgrund der Bauarbeiten zur Neugestaltung der City mussten etwa zwei Dutzend Bäume dem aktuellen Stadtbild weichen. Dafür wird nun ein Ausgleich geschaffen.

Seit Montag sind Mitarbeiter des Bauhofs damit beschäftigt, umfangreiche Bepflanzungen entlang der Konrad-Adenauer-Straße vorzunehmen. Exakt 24 Buchen werden in diesen Tagen im Stadtzentrum in die Erde verwurzelt.

Hinter Schutzgitter

Die in Baumschulen gezogenen Gehölze sind schon 20 Jahre alt und wurden während dieser Zeit mehrmals verschult, so der Fachbegriff für das Umpflanzen. Die Geilenkirchener Buchen wurden in den zurückliegenden Jahren in Kastenform, also rechteckig, geschnitten, womit sich viele Geilenkirchener Bürger bei der ersten Besichtigung bereits anfreunden konnten.

Von dieser Buchenreihe werden 14 Stück in den Abschnitt der Konrad-Adenauer-Straße zwischen dem Kreisverkehr und „Dohmens Eck” samt Schutzgitter gesetzt, zehn weitere sollen demnächst in großen Pflanzkübeln aus Granit die Strecke zwischen Kreisverkehr und Alte Poststraße schmücken.

Die zehn Granitbehälter wiegen jeweils solze 2,6 Tonnen in den Ausmaßen von 80 Zentimetern Höhe und einem Innenmaß von 1,60 mal 1,60 Metern. Der Rat der Stadt Geilenkirchen hatte sich für Kübel aus Granit ausgesprochen und nicht für die die Alternative Holz. Zentimetergenau, bei zusätzlichem Einsatz einer Wasserwaage, platzierten die Bauhofmitarbeiter mit Hilfe eines Krans die schweren Granitblöcke an die vorgesehenen Standorte. Während dieser Zeit musste die Konrad-Adenauer-Straße im betroffenen Bereich zeitweise gesperrt werden.

Die Kübelbuchen werden in den kommenden Tagen eingepflanzt, auf dass sie sich im Frühjahr in sattem Grün den Passanten zeigen. Erste Begegnungen mit den wuchtigen Behältern seitens der Bürger ließen noch Raum für Skepsis.Ob sich der erste Eindruck der „Überdimensionierung”, wie es hieß, noch legt, verbanden die Zuschauer aber nachsichtig mit der Optik im Stadtkern, die sich nach Abschluss der Bepflanzung ergeben wird.

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