Gangelt-Birgden: Aktion lenkt Blick auf Spielplatzsituation

Gangelt-Birgden: Aktion lenkt Blick auf Spielplatzsituation

Spielplätze sind wichtig. Jauchzende Rutschpartien und Schaukeln bis zur Waagerechten gehören zum Bild. Mütter mit einem wachen Auge daneben auf den Bänken beim Klön über Nachbarn und Rezepte. Wenn es denn so ginge, in Birgden.

Es geht nicht. Deshalb plant eine Elterninitiative in Verbindung mit der KAB etwas Neues: Spielraum statt Spielplatz.

Die Kernfrage zum Thema hat Gertrud Grotthaus von der Pfarrgruppe St. Urbanus der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) in Birgden aus einem Gespräch mit Bürgermeister Bernhard Tholen im Vorjahr gestellt.

„Zurzeit ist auf keinem Spielplatz gefahrloses Spielen der Kinder möglich, da die meisten Spielgeräte beschädigt sind und die Anlage verwahrlost ist”, leitete Gertrud Grotthaus ein. „Wer ist generell für die Einrichtung und Pflege der Spielplätze im Ort zuständig?” Dass dies die Gemeinde sei, musste der Ratsvorsitzende zugeben.

Die aber, so kursiert schon durch die Politik, denkt an die Aufgabe einiger der fünf Spielflächen im Ortsteil, dessen Einwohnerzahl sich stetig der 3000er-Marke nähert. Argument: Im Umfeld wohnen keine Kinder mehr. Gegenargument der sehr aktiven Frauen im KAB-Treffpunkt: Nur eine Rutsche auf einem Spielplatz ist für Kinder nicht einladend.

Der Ideenwettbewerb geht weiter, wie zeitgemäße Spielräume aufgebaut sein könnten. Die KAB geht an die Öffentlichkeit.

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