Übach-Palenberg: 33 Schüler sagen der Hauptschule „Au revoir“

Übach-Palenberg: 33 Schüler sagen der Hauptschule „Au revoir“

Es war eine sehr beeindruckende, überaus emotionale Feier mit Tränen bei Schülern und Lehrern für die Verabschiedung der Zehner-, Neuner- und Förderklassen der Gemeinschaftshauptschule (GHS) Übach-Palenberg. Im Foyer des Gebäudes der ehemaligen Comenius-Schule, deren Schüler in die GHS integriert wurden, hatten sich 33 Entlassschüler nebst Angehörigen und Freunden eingefunden, um den Tag der Zeugnisübergabe festlich zu begehen.

Tanja Krottenmüller, kommissarische Schulleiterin, begrüßte die Gäste und ihre Schüler zum „letzten Akt der Schulzeit“. Sie betonte, dass es einen besonderen Grund zur Freude gäbe, da alle einen Abschluss erwerben konnten — vier davon sogar mit Qualifikation für die gymnasiale Oberstufe. Acht Schüler hätten eine Lehrstelle gefunden, ihr Erfolg zeige: „Wer sich einsetzt, wird belohnt.“ Für alle beginne jetzt die raue Lebenswirklichkeit, doch sie seien gut vorbereitet, und Krottenmüller wünschte ihnen, dass sich alle Träume erfüllen mögen.

„Ein Hoch auf uns“ stimmte nun die Schulband an, ehe Helmut Mainz, Erster Beigeordneter, als Vertreter der Stadt die Anwesenden begrüßte. Er gratulierte allen zum Abschlusszeugnis, womit ein erstes großes Ziel im Leben erreicht sei, das gute Perspektiven für die Zukunft eröffne. Stellvertretend für alle bat Helmut Mainz drei Schüler der GHS und die fünf Absolventen der Förderklassen auf die Bühne.

Er beglückwünschte Annika Leinenbach mit dem besten Zeugnis der 10a sowie Malte Menninger mit dem besten Zeugnis der 10b. Ronja Hall als Schülersprecherin dankte er für ihr Engagement und die Organisation der Feier. Ebenso gratulierte er den Förderschülern, alle erhielten eine kleine Aufmerksamkeit.

Lustige Schülerstreiche

Mit der Foto-Show einer Fahrt nach Berlin ließen die frisch gebackenen Absolventen noch einmal lustige Schülertage und -streiche Revue passieren, ehe die Belobigung der Klassenlehrer Karin Sonntag und Wolfgang Klein anstand. Sonntag habe „viel Herzblut in das Miteinander gesteckt“, ein „gutes Händchen“ für die Schüler gehabt, mit ihr habe man lachen können.

Als Dank erhielt Sonntag von jedem eine Rose und ein großes, selbst verziertes, gerahmtes Bild mit allen ehemaligen Schützlingen. Klein wurde gar mit einem originellen, selbst getexteten Rap-Song zur Melodie von „Nie mehr“ geehrt, er sei wie ein „bester Freund und Vater“ gewesen. Ihm wurde ein großer Korb mit allerlei flüssigen und festen Überraschungen in die Hände gedrückt.

Nun kam der große Moment der Zeugnisübergabe, und Karl-Heinz Larsson, ehemaliger kommissarischer Leiter der Comeniusschule, sowie seine Nachfolgerin Tanja Krottenmüller und die einzelnen Lehrer überreichten den Schülern das heiß begehrte Dokument, ehe sie sich mit „Au revoir“ von ihrer Schulzeit verabschiedeten.