Geilenkirchen-Prummern: 150 Quadratmeter mehr Platz für die Feuerwehr

Geilenkirchen-Prummern: 150 Quadratmeter mehr Platz für die Feuerwehr

Die Löscheinheit Prummern der Freiwilligen Feuerwehr hatte an diesem Wochenende allen Grund zum Feiern: Nach nur etwas über einem Jahr Bauzeit konnten sie den Erweiterungsbau ihres Gerätehauses endlich in Betrieb nehmen.

Froh über diesen großen Gewinn begrüßte Löscheinheitsführer Hans-Josef Kempen alle Anwesenden des Einweihungsfestes und drückte seinen großen Dank gegenüber allen Beteiligten aus.

Mit einem „was lange währt, wird endlich gut“ begann er einen kurzen historischen Abriss über die Räumlichkeiten der Feuerwehrleute: Alles begann 1907 mit dem Bau des sogenannten Steigerturms. Das später angebaute Spritzenhaus beherbergte über Jahrzehnte hinweg den legendären Opel Blitz, dessen größerer Nachfolger 1983 dann jedoch dazu führte, dass auch diese Räumlichkeiten zu eng wurden.

Es entstand die Fahrzeughalle auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Mit der Anschaffung des aktuellen Fahrzeuges wurde 2008 wiederum klar, dass die räumliche Enge untragbar und vor allem mit einem großen Gefahrenpotenzial verbunden war.

Über den nun hinzugekommenen Neubau, der rund 350.000 Euro kostete und knapp 150 Quadratmeter umfasst, freute sich auch Bürgermeister Georg Schmitz. Der Bau, der sich gut in die Umgebung einfüge und ein großes Anliegen von Stadtwehrleiter Michael Meyer war, schaffe nun die Voraussetzung dafür, dass „die Löscheinheit Prummern ihre Aufgaben auch in Zukunft in der gewohnten und erwarteten Weise erfüllen kann“.

Im Anschluss übergab Schmitz den symbolischen Schlüssel zum Gebäude an den stellvertretenden Stadtbrandmeister Frank Büßelberg. Auch er zeigte sich stolz über diesen neuen Bau und überreichte den Schlüssel wiederum an Hans-Josef Kempen und seine Einheit.

Mehr Platz durch Erweiterungsbau

Der ebenfalls zum Gratulieren hinzugekommene stellvertretende Kreisbrandmeister Claus Vaehsen war zuversichtlich, dass sich die Schlagkraft der Feuerwehreinheit durch den Neubau erhöhen werde. Denn nicht nur für das Fahrzeug und die Umkleiden der Feuerwehrleute ist nun mehr Platz, sondern auch für erweiterte Sanitäranlagen und einen neuen großen Schulungsraum. In die Reihe der Danksagenden trat auch Ortsvorsteher Klaus Bales, der die gute Zusammenarbeit mit der Geilenkirchener Stadtverwaltung bei diesem Projekt betonte.

Auch Gottes Beistand wurde an diesem Tag erbeten: So segnete Pfarrer Winfried Müller die neuen Räumlichkeiten und sprach den Freiwilligen Dank dafür aus, dass sie in jeder Notlage bis zum Äußersten gehen und Hilfe leisten.

Damit die Gäste des Einweihungsfestes auch ein besseres Verständnis dafür bekamen, in welches Gerät der Erlös des Tages fließt, demonstrierten die Feuerwehrleute den zur Anschaffung geplanten Laiendefibrillator und boten den Anwesenden die Möglichkeit, selbst einmal damit zu arbeiten. Noch bis in den Abend hinein feierte das Dorf den Erweiterungsbau, der von allen ausgiebig besichtigt wurde.