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Eschweiler: Zur Nordsee, in den Zoo, auf die Wildwasserbahn

Eschweiler : Zur Nordsee, in den Zoo, auf die Wildwasserbahn

Am letzten Tag der Ferienspiele der Städtischen Lern- und Spielstube an der Moselstraße schien es, als ob die Mädchen und Jungen sich gerne verabschieden wollten, stoben sie doch flugs auseinander.

Das war jedoch genauer betrachtet schlicht und einfach falsch. Der Abschied nach so schönen gemeinsamen Tagen fiel nicht leicht. Mancher drückte sogar eine kleine Träne weg nach rund zwei Wochen der intensiven Gemeinsamkeit mit reichlich spannenden Aktionen, Besichtigungen von Sehenswürdigkeiten oder dem Spiel und Spaß rund um das Heim an der Moselstraße.

Roland Hampel und sein Team mit Tanja Hütten, Vanessa Biermann und Sarina Avanzato hatten sich wieder einmal ein buntes und für alle anziehendes und kurzweiliges Programm einfallen lassen. Das Motto hieß „Immer in Bewegung”.

Es ging zum Duisburger Zoo und auf den Abenteuerspielplatz nach Birgel. In Mechernich gab es die Sommerrodelbahn und in Düren den Badesee. Zoutelande, ein kleiner lieblicher Ort an der niederländischen Nordsee, wurde von den Kids besucht und in Vlissingen war vor allem für die vielen Mädchen eine Shoppingtour der große Anziehungspunkt.

Einen Tag später gab es an der Marienstraße einen freien Kinobesuch. Bei den Filmen vom Pandabären oder einer Actionkomödie konnten die Ferienspielteilnehmer reichlich ihr Popcorn knabbern. Nachdem in Kirchhellen der Erlebnispark Movie World besucht war, in dem vor allem die Wildwasserbahn begeisterte, warfen am nächsten Tag die Mädchen und Jungen eifrig die Boulekugel in Alsdorf oder spielten dort emsig Minigolf.

Beim Abschiedsfest waren die Eltern und Freunde mit dabei. Sie alle labten sich an den unterschiedlichen Essen aus verschiedenen Ländern und hörten sich neben orientalischer, griechischer, italienischer oder spanischer Musik auch den Rheinländer an. Es wurden mit kleinen Zetteln versehene Luftballons in die Höhe gelassen. Die Schatztruhe fand ebenso schnell ihre Fans wie die Schminkecke - nun ja, in dieser Ecke waren meist die Mädchen der Ferienspiele der Spiel -und Lernstube an der Moselstraße zu finden.

In allen Ländersprachen hatten die vielen Teilnehmer zu Beginn ein großes Plakat verfasst. Jetzt hieß es für Marokko „Salam”, Italien sagte „Benvenute”, die Türken schrieben sich zum Willkommensgruß ihr „Merhaba” darauf und die Asiaten „Huan Ying”. Die deutschen Teilnehmer sagten dabei „Guten Tag”. Nun riefen sie sich alle „Auf Wiedersehen im nächsten Jahr” zu.

Schließlich das Resümee der Verantwortlichen. Tanja Hütten brachte es auf einen Nenner: „Unsere Ferienspiele waren wie immer bestens besucht, waren recht bunt und für jeden, ob für die großen oder kleinen Mädchen und Jungen, war etwas dabei. Wir werden im kommenden Jahr den Kids unsere beliebten Ferienspiele wieder anbieten”.