Eschweiler: Zum Rosenmontagszug werden Lkw-Sperren eingerichtet

Eschweiler: Zum Rosenmontagszug werden Lkw-Sperren eingerichtet

Der Terrorakt in Berlin wirft seine Schatten auch auf Eschweiler. Polizei und Ordnungsamt überarbeiten das Sicherheitskonzept für den drittgrößten Rosenmontagszug. „Es werden auf verschiedenen innerstädtischen Straßen Sperrstellen eingerichtet, die ein mögliches Einfahren in die Besuchermenge beziehungsweise in den Rosenmontagszug verhindern sollen“, teilt Verwaltungssprecher René Costantini mit.

Details seien noch in der Abstimmung mit der Polizei. Aufgrund der aktuellen Sicherheitslage werde das vom Eschweiler Karnevalskomitee in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung erarbeitete Sicherheitskonzept angepasst, heißt es in einer Mitteilung. Die Sperrstellen sollen von der Polizei mit Unterstützung der Feuerwehr, der Stadt Eschweiler und dem Technischen Hilfswerk sowie den Wirtschaftsbetrieben Eschweiler gesichert werden.

In der vergangenen Woche hat die Stadt Aachen mitgeteilt, dass sie mit Lkw-Sperren beim dortigen deutlich kleineren Rosenmontagszug auf die Ereignisse in Berlin reagieren wolle. Auch die Eschweiler Stadtverwaltung sieht sich veranlasst zu reagieren. Der Eschweiler Rosenmontagszug als drittgrößter närrischer Lindwurm in Deutschland lockt jährlich etwa eine viertelmillion Menschen an.

Nach dem Unglück bei der Loveparade in Duisburg im Jahr 2010 war das Sicherheitskonzept für den Rosenmontagszug in Eschweiler zuletzt ausführlich überarbeitet worden.

(pan)
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