Eschweiler: Zehn Minuten Film zeigen alle Facetten des Berufskollegs

Eschweiler: Zehn Minuten Film zeigen alle Facetten des Berufskollegs

Mehr als vier Monate Arbeit für zehn Minuten! Doch das Ergebnis der Mühen des Arbeitskreises „Marketing/Multimedial” des Berufskollegs Eschweiler kann sich mehr als sehen lassen.

Fünf Videoclips hat das Team mit Kommunikationsberater Paul Santosi, Designer Christof Häfner, dem stellvertretenden Schulleiter Thomas Gurdon, Beratungslehrer Hans Clermont, SV-Lehrer Alexander Victor, den Lehrern Thomas Quilitz (Öffentlichkeitsarbeit) und Daniela Gölden sowie dem Arbeitskreisleiter Harald Schumacher produziert, um die größte Schule der Städteregion Aachen ins rechte Licht zu rücken.

Die Bandbreite der kurzen Filme reicht von der Motivationshilfe für Schüler und einem „Imageclip”, in dem das „grenzenlose Lernen” am Berufskolleg als Start in das Berufsleben thematisiert wird, über Interviews mit ehemaligen Schülern bis hin zu einem Leitfaden für das Anmeldeportal sowie einem zwölfsekündigem „Werbespot”.

„Wir haben uns bemüht, harte Faktoren wie die technische Ausstattung der Schule oder das offene Lernzentrum mit den weichen Faktoren Toleranz, Kultur, Sport, die hier ebenfalls gelebt werden, zu verbinden”, erklärt Paul Santosi. Tatsache sei, dass viele junge Menschen lange Zeit ohne klare Vorstellungen in Sachen Berufswahl blieben. „Ihnen gilt es, praktische Hilfestellungen anzubieten. Denn es darf nicht vergessen werden, dass das Themenfeld der vorbereitenden Berufsinformation nach wie vor unterentwickelt ist”, so der Kommunikationsberater.

„Wichtig war und ist für uns, dass die Clips vor allem schülerorientiert sind. Denn die Sicht des Schülers auf seine Schule ist eine andere, als die der Lehrer oder der Eltern”, verdeutlicht Thomas Gurdon. „Das Medium Film liegt bei den Schülern natürlich voll im Trend”, erinnert Harald Schumacher an die unzähligen Clips auf YouTube. „Wir haben dabei allerdings größten Wert auf Professionalität gelegt”, so der Arbeitskreisleiter. Und nach Abschluss der Arbeiten verfügt das Berufskolleg Eschweiler nun in der Städteregion über ein Alleinstellungsmerkmal.

„Es wird heutzutage immer wichtiger, seine Qualitäten optimal darzustellen. Deshalb muss das Berufskolleg nach draußen gehen”, sieht Christof Häfner das Projekt als richtungsweisend an. Von dieser Notwendigkeit ist auch Thomas Gurdon überzeugt: „Das Berufskolleg ist immer noch die große unbekannte Schulform. Deshalb müssen wir erklären, was unsere Schule für Möglichkeiten bietet.” Eine der entscheidenden Stärken sei dabei die Verknüpfung von Theorie und Praxis, von Unterricht im Klassenraum und dem gleichzeitigen Erwerb beruflicher Kenntnisse.

„Allen Beteiligten war wichtig, die Jugendlichen darauf hinzuweisen, dass ihnen in unserer reizüberfluteten Welt häufig falsche Realitäten vorgespiegelt werden. Die Wahrscheinlichkeit, bei einer Casting-Show Deutschlands nächster Superstar oder nächstes Topmodell zu werden, ist doch eher gering. Und was kommt eigentlich danach?

Da bietet im Gegensatz dazu das Berufskolleg die Möglichkeit zu einem soliden Start ins Berufsleben”, spielt Paul Santosi vor allem auf den kurzen Werbespot an. „Der Fokus dieses Projekts liegt darauf, die vielfältigen Angebote unsere Schule darzustellen und zukünftigen Schülern, aber auch deren Eltern, einen ersten Eindruck zu vermitteln”, sieht Schulleiter Manfred Hahnen das Ziel des Projekts erreicht.