Eschweiler: Zehn Jahre nach dem Abitur „hat sich fast nichts verändert“

Eschweiler: Zehn Jahre nach dem Abitur „hat sich fast nichts verändert“

Gemurmel auf den Gängen, kleine Gruppen, die zusammenstehen und sich unterhalten; eigentlich ist es genau wie früher, nur dass in der Zwischenzeit zehn Jahre vergangen sind. Mehr als die Hälfte der Schüler aus dem Abiturjahrgang 2007 waren der Einladung des Fördervereins des Städtischen Gymnasiums gefolgt.

Bei einer Führung durch die Schule fühlten sich die Abiturienten schnell in die Vergangenheit zurückversetzt. Schnell wurden Erinnerungen wach: Dort haben wir gesessen im Biologieraum oder in Chemie! Der Raum war unsere Klasse!

Gemeinsam mit Schulleiter Winfried Grunewald wurden Geschichten erzählt und die alten Zeiten lebten wieder auf. Für Grunewald selber war dieses Treffen ebenfalls etwas besonderes, denn ein Teil der Ehemaligen waren die Schüler seiner ersten Klasse am Städtischen Gymnasium.

Und auch für Lehrerin Almut Hellmich war das Zusammentreffen mit den Abiturienten etwas besonderes, denn mit dieser Stufe begann auch für sie ihre Zeit am Städtischen Gymnasium. „Es ist enorm, hier auf dem Flur hat sich fast nichts verändert“, erklärte Melanie Kulff beeindruckt. Und in der Tat, vieles ist noch genauso wie vor zehn Jahren. Aber manches hat sich doch verändert.

So waren die Ehemaligen zum Beispiel sehr beeindruckt vom Mensagebäude, in dem man sich nach der Führung durch die Schule zusammensetzte, die alten Abiturklausuren begutachtete und gemeinsam den Abend genoss. „Es ist total spannend, jetzt wieder hier zu sein“, fand Anika Wiemann. Ihre damalige Mitschülerin Filiz Özkoca hingegen erklärte, dass es auch ein wenig komisch sei.

Erinnerungen aufleben lassen

In einem waren sich die beiden jedoch einig: „Es kommt einem gar nicht so vor, als wäre es schon zehn Jahre her, dass wir die Schule verlassen haben.“ Und so ging es wohl auch vielen anderen, die sich nach langer Zeit noch einmal wieder sahen und es genossen, in der alten Schule noch einmal die Erinnerungen aufleben zu lassen. Für Winfried Grunewald ist es wichtig, die Ehemaligen in regelmäßigen Abständen zusammenzuführen und er verriet, dass geplant sei, die Treffen für die Absolventen alle fünf Jahre zu ermöglichen.

(kaba)
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