Eschweiler/Monschau: Wolkenbrüche schrecken die Pfadfinder nicht

Eschweiler/Monschau: Wolkenbrüche schrecken die Pfadfinder nicht

Nach bereits mehreren Monaten andauernder, kooperativer Vorbereitungszeit brachen rund 120 Pfadfinder von den drei Eschweiler Stämmen aus den Ortschaften Röthgen, Röhe und Dürwiss nach Monschau/Dreistegen auf. Es sollte ein ganz besonderes Ereignis für alle Beteiligten werden.

Bereits im Jahre 2009 verbrachten die „Hohensteiner” und „Deutschritter” ein gemeinsames Wochenende. Damals war schon klar, dass dies wiederholt werden sollte. Neu im Boot waren in diesen Jahr die Pfadfinder vom Stamm St. Bonifatius aus Dürwiss.

Am Platz wurden die Ankömmlinge bereits von einigen Leitern und Rovern erwartet, die beim Zeltaufbau kräftig mit anpackten. Nach dem Aufbau und Lagerfeuer am Freitagabend konnte Samstag der gemeinsame Lageralltag einkehren.

Auf dem Programm stand eine Rallye durch die Altstadt von Monschau, ehe die kleinsten Kinder am Abend mit einer Nachtwanderung durch das Naturschutzgebiet überrascht wurden.

Nach aufregender Nacht feierten alle mit Pfarrer Graaff am Sonntagmorgen die Messe unter freiem Himmel. Dieser, extra aus Eschweiler angereist, freute sich über die Einladung einige Wochen vor Lagerantritt.

Ansonsten stand der Sonntag ganz im Zeichen von Workshops. Die Kinder erfreuten sich am Bau einer Brücke, Filzen oder Brotbacken in einem mit Feuer beheizten Ofen.

Freundschaften pflegen

Ein großer abschließender Lagerfeuerabend war ein guter Schluss für das Lager, bevor es am Montag nach dem anstrengenden Abbau wieder zurück nach Eschweiler ging.

Trotz mehrerer schwerer Wolkenbrüche, einiger organisatorischer Herausforderungen und der eisigen Temperaturen in der selbstgebauten Dusche ließ sich niemand die Freude an den stammesübergreifenden Aktivitäten nehmen, und abschließend sagte der Röher Stammesvorstand Michael Fasch stellvertretend für alle Teilnehmer: „ Das Lager ist absolut gelungen!” Nun sind alle Pfadfinder bereits voller Vorfreude auf die anstehenden Sommerlager eingestimmt, die jedoch wieder jeder Stamm einzeln vornehmen wird. Während die Deutschritter in die Niederlande reisen, verbringen die Dürwisser den Sommer im Brexbachtal, und die Hohensteiner fahren nach Österreich.

30 Leiter, 200 Kinder

In den letzten Jahren haben die drei Stämme schon mehrere kleine Aktionen zusammen durchgeführt. Ob ein Lager der Stämme Deutschritter und Hohensteiner, das gemeinsame Auftreten beim Kinder - und Jugendtag oder dem Eschweiler Waldtag.

„Wir führen ein freundschaftliches Verhältnis und haben die selben Ziele und Vorstellungen vom Pfadfindertum”, meinten einige der Leiter nach dem Lager. „Untereinander haben wir noch nie Probleme gehabt”. Insgesamt betreuen rund 30 Leiter in Eschweiler jede Woche rund 200 Kinder im Alter von 7 bis 19 Jahren.

Wöchentliche Treffen, jede Menge Fahrten und Aktionen stehen bei allen Pfadfinderstämmen auf dem Programm. Viele Bilder, Geschichten und Kontaktdaten findet man auf den Internetseiten.