1. Lokales
  2. Eschweiler

Wohnzimmersitzung der Ortsvereine: In Hähle feiert man noch zünftig

Wohnzimmersitzung der Hehlrather Ortsvereine : In Hähle feiert man noch zünftig

„Ursprünglicher Karneval so wie er sein soll“. Das ist der Anspruch der Hehlrather Ortsvereine. Das Organisationsteam bestehend aus Norbert Neumann, Franz-Josef Schnitzler, Christoph Kamps und Ralf Linzen luden wieder zum bunten Abend ins Hehlrather Pfarrheim St. Cäcilia ein.

Eröffnet wurde die „Wohnzimmersitzung“ mit familiärer Atmosphäre von der St.-Jakobus-Kapelle aus Warden und dem Hehlrather Instrumentalverein. Nach dieser musikalischen Einführung heizten die Kinder der KG Ulk Hehlrath dem Publikum ordentlich ein, bevor die Tanzmarie des Garderegiments Weiß-Rot durch den Saal fegte.

Nach den ersten tänzerischen Leistungen an diesem Abend stieg Stefanie Bücher als „Breedmuhl van Bersch“ in die Bütt und sprach über Gott und die Welt. Bereits seit sieben Jahren unterstützt sie gekonnt diese Veranstaltung, da dieser Bunte Abend für sie Karneval im ursprünglichen Sinne ist. „Hier ist die Wertschätzung sehr groß“, lobte Stefanie Bücher. Es ging musikalisch weiter mit dem Hehlrather Spielmannszug, der das Publikum zum Schunkeln animierte.

Jonas Wintz, der diese Veranstaltung bereits zum zehnten Mal besuchte, witzelte als „Penner von nebenan“ über das Stadtgeschehen und klärte das Publikum unter anderem über die Geschäftsstrategien des Hauses Flatten auf. Zudem imitierte er zahlreiche Eschweiler Büttenrednerinnen und Büttenredner, von der „Breedmuhl van Bersch“, über „Labbes on Drickes“ bis hin zum „Scharwachmüsje“ blieb keiner verschont.

Jonas Wintz imitierte als „Penner von nebenan“ beim bunten Abend zahlreiche Eschweiler Büttenredner wie „de Breedmuhl van Bersch“. Foto: Hannes Ortmann

Weiter ging es mit „de Mädchere van he“. Die Tanzgruppe zog die Zuschauer sofort in ihren Bann. Das Schlusslicht des Abends bildete die Musikgruppe „de Halunke“, die das Publikum noch einmal zum Mitsingen und –schunkeln einlud.

Der Erlös, der durch Einnahmen von Getränken und Verzehr erzielt wurde, kommt karikativen Zwecken in der Pfarre zugute.

(ho)