Eschweiler: Woche der Wiederbelebung: Klinik bietet kostenlose Aktionen

Eschweiler: Woche der Wiederbelebung: Klinik bietet kostenlose Aktionen

Vom 19. bis 25. September findet die „Woche der Wiederbelebung“ unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Gesundheit statt. Ziel ist es, das Bewusstsein in der Bevölkerung zu schärfen und zum Handeln zu motivieren.

Möglichst viele Menschen sollen geschult werden. Reanimation ist einfach. Jeder kann es tun. Jeder kann ein Leben retten.

Mit einer Erhöhung der Wiederbelebungsrate durch Laienhelfer direkt vor Ort des Geschehens könnten in Deutschland jährlich circa 5000 Menschenleben gerettet werden.

Mit der Kampagne „Ein Leben retten. 100 Pro Reanimation“ sollen möglichst viele Menschen erreicht werden.

Geplante Aktionen der Klinik für Anästhesie und Operative Intensivmedizin zur Woche der Wiederbelebung 2016 sind ein Reanimationstraining auf offener Straße am Dienstag, 20. September, 10 bis 14 Uhr, in der Fußgängerzone Grabenstraße.

Ebenfalls am Dienstag, 20. September, informiert ein Team der Klinik für Anästhesie in der Fußgängerzone (Grabenstraße/Ecke Hospitalgasse) über Reanimationsmaßnahmen und gibt kostenfreie „Hands-on“-Schulungen.

Zudem wird das Projekt „Leben retten — kinderleicht!“ vorgestellt, das an verschiedenen Grundschulen in Eschweiler und Umgebung durchgeführt wird.

Ein Reanimationstraining im St.-Antonius-Hospital an der Dechant-Deckers-Straße (offene Veranstaltung) gibt es am Mittwoch, 21. September, 10 bis 14 Uhr, im Foyer des Hospitals. Zudem gibt es eine Präsentation des Projektes „Leben retten — ist kinderleicht!“ im Rahmen einer Ausstellung von Dienstag, 20. September, bis Donnerstag, 22. September, im Foyer.

Mit dem Reanimationstraining für Jung und Alt setzt das Eschweiler St.-Antonius-Hospital ein Zeichen: Reanimation ist einfach. Jeder kann ein Leben retten! „Ein plötzlicher Herzstillstand kann jeden treffen — deshalb sollte auch jeder in der Lage sein, im Notfall einfache und lebensrettende Sofortmaßnahmen zu ergreifen“, erklärt Privat-Dozent Dr. Michael Dück, Chefarzt der Klinik für Anästhesie des St.-Antonius-Hospitals.

Lebensrettende Erste-Hilfe-Maßnahmen sollten deshalb nicht erst ins Bewusstsein rücken oder zum Thema werden, wenn die Notsituation da ist. Meistens liegt der letzte Erste-Hilfe-Kurs in der Regel schon länger zurück. Deshalb ist es wichtig, das Reanimationswissen aufzufrischen, um für den Notfall gewappnet zu sein.

Alle Interessenten sind zu allen Aktionen herzlich willkommen.

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