Eschweiler: Wie die Eschweiler Malteser Helene Fischer helfen

Eschweiler : Wie die Eschweiler Malteser Helene Fischer helfen

Zwischen Hardrock und Schlager- so lässt sich formelhaft der Einsatz der Malteser aus Eschweiler am vergangenen Wochenende im fernen Leipzig beschreiben. Die Malteser unterstützte ihre sächsischen Kollegen gleich bei zwei musikalischen Großereignissen — wie schon im Vorjahr. Diesmal standen das Matapaloz- Festival sowie Helene Fischer auf dem Programm.

Das Matapaloz-Festival fand auf dem Neuen Messegelände statt und bot den Zuschauern diverse Heavy Metal-Bands. Neben den Böhsen Onkelz spielten Gruppen wie In Extremo und Megadeth vor 40 000 Zuschauern pro Festivaltag. Für die Malteser aus Eschweiler war dieser Sanitätsdienst im Osten mit großem Personaleinsatz verbunden.

Bereits am Mittwoch fuhren drei Helfer mit einem Einsatzleitwagen und dem Equipment für eine Mobile Unfallhilfsstelle nach Leipzig. Donnerstagmorgen folgten dann ein Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug. Komplettiert wurde der Einsatz letztlich durch die nötige Manpower von 27 Helfern, die sich am Freitag in Richtung Leipzig auf den Weg machten. „Im Vergleich zum Vorjahr sind wir diesmal in voller Zugstärke angetreten.

Solche Großveranstaltungen sind Highlights, die unsere Helferinnen und Helfer gerne absolvieren“, erklärt der Stadtbeauftragte Lukas Ritgens. Aus Sicht von Rittgens ist das Unterstützen der befreundeten Leipziger Gliederung ein Dienst, den man auch als Dank und Wertschätzung für die dauerhafte Arbeit der Helferinnen und Helfer anbieten sollte, wenngleich Festivals und Konzerte sehr arbeitsintensiv seien.

„Ab Donnerstagabend bis Sonntag haben wir beim Matapaloz—Festival durchgängig einen Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug besetzt. Insgesamt kommen unsere eingesetzten Kräfte auf 890 Helferstunden“, sagt Ritgens.

500 Kilometer Heimreise

Während die einen auf dem Messegelände für die Hardrock-Fans im Dienst waren, leistete ein Teil der anwesenden Helferschaft den Sanitätsdienst am Samstagabend in der Red Bull Arena. Hier feierte Helene Fischer vor ebenfalls 40 000 Zuschauern den Auftakt ihrer Stadiontour. Am Sonntag war der Einsatz in Sachsen dann beendet und die müden, aber zufriedenen Helferinnen und Helfer traten ihre fast 500 Kilometer lange Heimreise an und konnten sich auf der Rückfahrt ein wenig erholen.

Denn das arbeitsintensive Wochenende für die Malteser war am Sonntag noch nicht gänzlich vorbei. Beim 11. Indeland-Triathlon stellte der Hilfsdienst mit einem Rettungswagen und einem Krankentransportwagen die medizinische Notfallversorgung für die circa 1500 teilnehmenden Athleten.

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