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Eschweiler: Wenig Sorgen um längere Arbeitszeiten

Eschweiler : Wenig Sorgen um längere Arbeitszeiten

Den Gewerkschaftlern bliese der Wind ins Gesicht, wenn es bei den an die IGBCE angeschlossenen Betrieben um die tägliche Arbeitszeiterhöhung ohne Lohnausgleich ginge.

Derzeit steht das jedoch nicht zur Debatte, war während der Jahreshauptversammlung von der IG der Ortsgruppe Eschweiler-Süd im „Eifelstübchen” zu hören. Und: Wenn es dann soweit ist, nimmt man es hin, denn schließlich geht es um ihre Arbeitsplätze, meinten die Gäste, die in verschiedenen Betrieben in der Indestadt, Stolberg und der Region arbeiten.

Rege Aktivitäten

Vorsitzender Alfred Labanauskas stellte einleitend fest, dass die Ortsgruppe rege Aktivitäten aufweise. Themen waren das Aktuelle aus den Betrieben in der Region, die im Zuständigkeitsbereich der IGBCE liegen. Fachleute referierten über die Patientenverfügung, ein Thema, das auch die Jüngeren angehe. Fallbeispiele gab es, als die Mitglieder über „Erben und Vererben” sprachen.

Über die gewerkschaftlichen Gremien wurden verschiedene Bildungsverstaltungen wahrgenommen; „wichtige Maßnahmen”, wie Alfred Labanauskas feststellte. Da ging es um Veränderungen in der Tarifpolitik, über das nicht zu unterschätzende Mobbing am Arbeitsplatz, über Neuregelungen im sozialen Wesen und auch beim Thema „Euro-Teuro” wurde heftig diskutiert.

Geselliger Aspekt

Mitglieder, die bereits in Rente sind, hatten die IG-eigene Erholungsstätte Rosenau bei Koblenz besucht. Die Gewerkschaft war bei einer Großveranstaltung in Köln vertreten, in der es um die Veränderung des Sozialstaates Deutschland ging. Und, dass der gesellige Aspekt nicht zu kurz gekommen sei, so der Vorsitzende weiter, habe ein Wochenende in Paris bewiesen.

Auch für dieses Jahr sind schon einige Veranstaltungen geplant: Am Samstag, 3. Juli, geht es auf eine Rhein-Ahr-Tour und am Samstag, 24. Juli, sind die Mitglieder beim SPD-Sommerfest der Ortsgruppe Süd vertreten.

Knappschaftsältester Dieter Weißhaupt, der neben Karl-Heinz Jischke für den Erhalt dieser Funktion später wieder gewählt wurde, referierte weitreichend und fachlich untermauert über die positive Lage der Bundesknappschaft und wusste, dass diese Krankenkasse im Oktober ihre Beiträge wieder senken werde. Dann ließ Wahlleiter und Bezirksrevisor Heinz Hahn Vorschläge zum neuen Vorstand machen.

Labanauskas ist Vorsitzender

Zum Vorsitzenden wurde Alfred Labanauskas gewählt, seine Stellvertreterin ist Helga Grimmer. Die Kasse verwaltet Stefan Harter. Schriftführerin ist Andrea Krichel und Bildungsobmann Stefan Schmitz. Als Beisitzer fungieren Wilfried Grimmer, Karl-Heinz Jischke, Christoph Klütsch, Ulrich Mayer sowie Gerald Momma, Hans-Gerd Nikolaus, Adam Severin, Dieter Sous Dieter Weißhaupt und Josef Harter, der mittlerweile fast 40 Jahre im Vorstand der Ortsgruppe ist. Zu den Revisoren wurden bei der Neuwahl Karl-Heinz Erkens und Karl-Heinz Kindermann gewählt.