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Eschweiler: Weltberühmte Melodien in Weisweiler

Eschweiler : Weltberühmte Melodien in Weisweiler

Weltberühmte Melodien aus der Welt der Oper, der Operette sowie Singspiele und Volksweisen aus dem Süden Europas standen auf dem Programm des Frühlingskonzerts, das der RWE-Chor Eschweiler, das RWE-Orchester, Bariton-Solist Peter Felix Bauer und Pianist Theo Palm am Freitagabend in der vollbesetzten Festhalle Weisweiler präsentierten.

Bereits zum Auftakt setzte das Orchester unter der Leitung von Ralf Conzen mit Elgars „Pomp & Circumstances” swingend Maßstäbe. Der Chor gab anschließend mit dem „Einzug der Gäste” und dem „Pilgerchor” aus Richard Wagners Oper „Tannhäuser” eine erste Visitenkarte ab.

Mit dem „Abendstern” aus dem gleichen Werk debütierte Bariton Peter Felix Bauer, der am Europäischen Institut für Nachwuchssänger in Berlin studierte und seit 2002 dem Stammchor des Festspielchores Bayreuth angehört, in Weisweiler.

Der zweite Teil des Konzerts stand zunächst ganz im Zeichen südeuropäischer Lebensfreude. So stimmte der Chor das „Andalusische Abendlied” an, bevor Peter Felix Bauer „Escamillo” aus George Bizets „Carmen” voller Hingabe interpretierte.

Mit dem Evergreen „Ein Freund, ein guter Freund” gab der Gesangssolist, der an der Dresdener Semperoper bereits als „Jago” in Othello zu sehen war, den Startschuss für den Schlussabschnitt des Konzerts, der unter der Überschrift „Die drei von der Tankstelle” stand.

Einen passenderen Schlusspunkt als den Titel „Schön war die Zeit”, den noch einmal der Chor unter der Leitung von Chordirektor Ernst M. Simons vortrug, hätte es nicht geben können. Nur noch eine Zugabe konnte diesen übertreffen: „Glück Auf, Glück Auf, der Steiger kommt.”