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Eschweiler: „Weisweiler sucht den Superstar“: Ashley und Leonie sind die Superstars

Eschweiler : „Weisweiler sucht den Superstar“: Ashley und Leonie sind die Superstars

In Anlehnung an eine bekannte TV-Show ist am vergangenen Wochenende zum zweiten Mal der Wettbewerb „Weisweiler sucht den Superstar“ — kurz WSDS — im Kinderjugendtreff Weisweiler gestartet. Rund 60 Zuschauer fanden den Weg in den Burgweg, um die jungen Talente bei ihrem Auftritt anzufeuern und einen spannenden Musikwettbewerb zu erleben.

„Wir freuen uns, dass so viele gekommen sind“, berichtete Jugendleiter Armin Mannich. Leider waren es in diesem Jahr weniger Jugendliche als erwartet, die sich der musikalischen Herausforderung auf der Bühne stellen wollten. Doch die sieben jungen Talente, die den Weg auf die Bühne fanden, lieferten großartige Auftritte.

Mit einer Ausnahme traten die Mädchen und Jungen jeweils im Duett auf und zeigten ihr Können. „Es ist ganz schön aufregend“, gestand Divine, die zusammen mit Alisa „Lieblingsmensch“ von Namika sang. Den Song hatten die beiden kurz vor dem Auftritt noch einmal spontan geändert. Eine gute Wahl, denn ihre Darbietung begeisterte und Divine erklärte: „Hinterher fühlt man sich auf jeden Fall super!“

„Keine Maschine“

Am Ende des Tages landeten die beiden zusammen mit dem Duett Zoe und Julia auf dem 3. Platz. Zoe und Julia hatten den Song „Ein hoch auf uns“ von Andreas Burani ausgewählt, der sicherlich gut zur Stimmung an diesem Nachmittag passte. Manuel erreichte mit Nenas weltberühmtem Klassiker „99 Luftballons“ den 2. Platz und Gewinner der diesjährigen Staffel von „Weisweiler sucht den Superstar“ wurden Ashley und Leonie aus Dürwiß, die mit „Keine Maschine“ von Tim Bendzko Publikum und Jury restlos überzeugten. Dabei war die Jury laut Anmoderation von Armin Mannich „fachkundiger als bei DSDS“ und bestand aus „lokalen musikalischen Hochkarätern“.

So bekamen die jungen Stars ein fundiertes Feedback von den Street Kids Hendrik und Lukas, Andreas Wolff vom Chor Lautstark, der in Eschweiler bekannten Miss Melli sowie Claudia Schiffer von den Little Dragons. Dabei gab es einen wesentlichen Unterschied zum bekannten Fernsehformat: die Kinder erhielten ausschließlich konstruktives Feedback, das ihnen die Möglichkeit gibt, sich weiterzuentwickeln. Beleidigungen und Bloßstellung waren strengstens verboten.

„Wir wollen, dass die Kinder sich trauen, auf die Bühne zu gehen, sich musikalisch auszuprobieren und sich weiterzuentwickeln und dazu braucht es einen geschützten Rahmen“, betonte Claudia Schiffer. Ihr und Armin Mannich ist es wichtig, dass sich die jungen Talente frei und kostenlos musikalisch ausprobieren können und dass sie der Musik so ein Stück näher kommen, auch wenn sie am Tag des Wettbewerbs vielleicht noch nicht auf die Bühne wollen. „Es geht um die Stärkung des Selbstbewusstseins und den Zugang zur Musik als eine Möglichkeit sich auszudrücken“, erklärte der Jugendleiter.

Doch nicht nur die Sänger haben bei einem solchen Wettbewerb ihren großen Auftritt. Ohne Technik läuft gar nichts. Und so kann zum Beispiel auch Fabian mächtig stolz auf sich sein. Der technikbegeisterte 13-Jährige hatte Kabel, Mikros, Musik, Lautstärke und Anlage problemlos im Griff und sorgte somit für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung. „Es hat richtig Spaß gemacht“, erklärte er im Anschluss an den Nachmittag.

Und damit diese Erfahrung auch für andere Jugendliche möglich wird, soll es im nächsten Jahr eine Fortsetzung von WSDS geben. „Wir planen, das Konzept noch weiter auszubauen“, verriet Mannich.

So soll es zum Beispiel neben dem Live-Act, der dieses Jahr eine Tanzdarbietung war, auch einen Jury-Song geben, aber mehr wird noch nicht verraten.

(kaba)