Weihnachtsbazar im St. Antonius-Hospital

Eschweiler: Selbstgemachte Präsente für Onkologie-Patienten

Schöne Weihnachtskränze und -gestecke, bunte Mützen und Schals, selbstverzierte Kerzen, leckere Liköre und selbstgebasteltes Holzspielzeug lockten wieder zahlreiche Besucher ins indestädtische St.-Antonius-Hospital, in dessen Foyer der 24. Weihnachtsbasar seine Pforten geöffnet hatte. An vier Tagen boten die Mitglieder der Bastelgruppe um Marianne Beym wieder ihre selbstgemachten Waren an.

Gleichzeitig lud das Basarcafé die vielen Gäste zu einem heißen Tee oder Kaffee in gemütlicher Atmosphäre ein. Während des gesamten vergangenen Jahres traf sich die Bastelgruppe, zu der mittlerweile 28 Frauen und zwei Männer gehören, im St.-Antonius-Hospital, um dort die tollen Geschenkideen, Weihnachtsdekorationen und Textilien zu gestalten. Auch von Spendern wird die Gruppe unterstützt, die einige der Waren, die nicht selbst hergestellt werden können, zur Verfügung stellen.

Großer Andrang

Koordinatorin Marianne Beym zeigte sich zufrieden über den großen Andrang beim Weihnachtsbasar, dessen Erlöse dem Förderverein „Regionaler Onkologischer Schwerpunkt Eschweiler“ zu Gute kommen. Im vergangenen Jahr konnten so stolze 12.300 Euro für die Patienten der Onkologie erwirtschaftet werden. Marianne Beym, die sich bereits für den ersten Basar vor 24 Jahren verantwortlich zeigte, denkt übrigens vorerst nicht ans Aufhören: „Die 25 Jahre möchte ich gerne noch vollmachen“, bekannte sie mit einem Lächeln. Wer Interesse hat, sich der Bastelgruppe anzuschließen, kann sich bei Marianne Beym unter Telefon 25880 melden.

(tim)
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