Eschweiler: Wegener International plant Ausbau

Eschweiler: Wegener International plant Ausbau

Das Unternehmen Wegener International ist seit 2012 im Industrie- und Gewerbepark (IGP) beheimatet. Das bevorstehende 60-jährige Bestehen der aus Aachen zugezogenen Firma ist Anlass, in unserer Serie „Made in Eschweiler“ einen aktuellen Blick hinter die Kulissen der Kunststoffmaschinen-Konstrukteure und -Produzenten zu werfen.

Bernd Roßkampf, einer der beiden Wegener-Geschäftsführer bringt es auf den Punkt: „Unsere Wünsche haben sich bis hierher voll erfüllt. Wir arbeiten an unserem neuen Standort mit hoher Effizienz und einer absolut teamfördernden Umgebung. Wir investieren weiterhin viel in die Entwicklung neuer Produkte, in die Arbeitsplatzsicherheit sowie in den Maschinenpark und streben in unseren Märkten ein gesundes Wachstum an. Investitionen sind auch in den weiteren Ausbau unserer Fertigungstiefe geplant. Als nächsten Schritt haben wir uns den Ausbau unserer Fertigungstiefe vorgenommen.“

Die Absichten von Wegener sind deutlich sichtbar: Direkt hinter dem Hauptgebäude entsteht in diesen Wochen und Monaten eine neue Halle mit 1000 Quatdratmeter Fläche. Sie soll zukünftig vor allem als Ausstellungsfläche und industrieller „Showroom“ dienen. Kunden aus aller Welt können sich dort von der Leistungsfähigkeit des Unternehmens und der Produkte überzeugen.

Schweißen ist Expertenaufgabe

Seit 1957 entwickelt, konstruiert, baut und vertreibt Wegener mit einem über 50 Personen starken Team Geräte und Maschinen zur Bearbeitung thermoplastischer Kunststoffe. In den Bereichen des Kunststoffschweißens und Kunststoffbiegens beansprucht man die Position eines internationalen Marktführers. Beliefert werden Branchen wie die Medizintechnik, der Maschinen- und Automobilbau sowie der Rohrleitungs- und Behälterbau. Wegener Schweißgeräte rangieren in der Größe vom Handextruder bis zur hochspezialisierten Sondermaschine und komplett automatisierten Fertigungsanlagen.

Die Kundenstämme entwickeln sich kontinuierlich. Dazu Diplom-Ingenieur und Geschäftsführer Michael Dietrich: „Neben den klassischen industriellen Kunden arbeiten wir in jüngster Zeit auch verstärkt mit Bootsbauern, Herstellern regenerativer Energieanlagen und mit Partnern im Tunnel- und Straßenbau. Von der ersten Idee bis zur Auslieferung arbeiten unsere Mitarbeiter in Teams an unseren Produkten. Unser Arbeitsstil ist durch eine hohe Identifikation mit unseren Produkten gekennzeichnet. Dadurch entsteht überdurchschnittliche Qualität.“

Gesundes Wachstum

„Die Vielzahl der Komponenten, die wir in Eigenfertigung bauen, brachten uns auch hier am Standort im IGP schnell räumlich in einen gewissen Engpass“, berichtet Bernd Roßkampf. „Daher haben wir uns für den Erweiterungsbau entschieden, der die Situation wesentlich entspannt. Vorführbereite Maschinen für ein internationales Publikum sowie die Notwendigkeit, hier bei uns vor Ort auch Schulungen anbieten zu können, führten uns dazu. Kunststoffschweißtechnik verlangt ein hohes Maß an Fachwissen, das wir an unsere Kunden weitergeben. Sobald das Verständnis für den optimalen Einsatz unserer Produkte ausgebildet ist, schaffen wir Nutzen und einen messbaren Mehrwert für unsere Kunden. Damit steigern wir die Akzeptanz für unser Angebot und für den Werkstoff, den wir bearbeiten.“

Weitere Mitarbeiter gesucht

„Als dynamisches mittelständisches Unternehmen mit hoher internationaler Ausrichtung gehört eine motivierte Mannschaft zu unseren größten Aktivposten“, betonen beide Geschäftsführer. Auf die Frage, warum es sich lohne, zur Firmenmannschaft zu gehören, antwortet Bernd Roßkampf: „Flache Hierarchie, enger Kundenkontakt, praktikable Leitideen und gelebtes Teamwork machen uns attraktiv. Wir sind aber nach wie vor auf der Suche nach Schweißern, Mechatronikern, Automatisierungstechnikern und Ingenieuren, um uns für die Zukunft fit zu machen.

Natürlich arbeiten wir eng mit Forschungsinstituten und Universitäten zusammen, haben aber immer auch eine offene Tür für talentierten Nachwuchs.“