Eschweiler: Wackelige Grabsteine bekommen einen roten Aufkleber

Eschweiler: Wackelige Grabsteine bekommen einen roten Aufkleber

Die Friedhofsverwaltung prüft in der nächsten Woche wieder alle Grabsteine, ob diese noch feststehen und sich nicht gelockert oder gar gelöst haben. Hervorgerufen werden die Lockerungen an den Grabsteinen durch Bodensetzungen, aber auch mangelhafte Verdübelungen und Fundamente können in Einzelfällen als Ursache nicht ausgeschlossen werden.

Alle zu beanstandenden Grabmale werden dann mit einem roten Hinweisaufkleber versehen. Sollten die Mitarbeiter der Verwaltung an einem Grabstein eine erhebliche Umsturzgefahr festgestellt haben, muss dieser sofort gesichert, also umgelegt werden. Der Hinweisaufkleber soll nicht nur die anderen Friedhofbesucher warnen, sondern auch die Nutzungsberechtigten auf den Missstand aufmerksam machen. Diese werden, sofern sie der Verwaltung bekannt sind, unverzüglich schriftlich über die Beanstandungen informiert. „Unabhängig davon wird jedoch empfohlen, unbedingt auch selbst auf die Hinweisschilder zu achten“, so Stefan Kaever von der Stadtverwaltung.

Für Rückfragen sowie für weitere Informationen stehen in der Abteilung für Umweltbelange und Friedhofswesen der Stadt Eschweiler die Mitarbeiterinnen Nicole Henk, Telefon 71-206, und Marion Klein, Telefon 71-650, als unmittelbare Ansprechpartnerinnen zur Verfügung.

In diesem Jahr sind folgende Kontrolltermine vorgesehen: Montag, 22. April:

- Friedhof Stich (vormittags, Beginn um etwa 8 Uhr)

- Friedhof Nothberg (vormittags, Beginn um etwa 11.30 Uhr)

- Friedhof Weisweiler (nachmittags, Beginn um etwa 14 Uhr)

Dienstag, 23. April:

- Friedhof Hehlrath (vormittags, beginnend ca. 9 Uhr)

- Friedhof Kinzweiler (vormittags, beginnend ca. 10 Uhr)

Mittwoch, 24. April:

- Friedhof Bergrath (vormittags, beginnend ca. 9 Uhr)

- Friedhof Hastenrath (vormittags, beginnend ca. 10.30 Uhr)

Donnerstag, 25. April:

- Friedhof Dürwiß (vormittags, beginnend ca. 8.30 Uhr)

- Friedhof Neu-Lohn (vormittags, beginnend ca. 11 Uhr)

Freitag, 26. April:

- Friedhof Röhe (vormittags, beginnend ca. 9 Uhr)

- Friedhof St. Jöris (vormittags, beginnend ca. 10 Uhr)

Die Friedhofsverwaltung weist ergänzend nochmals darauf hin, dass die Nutzungsberechtigten der Grabstätte durch diese Grabmalkontrolle nicht von ihrer Verpflichtung entbunden werden, selbst darauf zu achten, dass der Grabstein des Grabes noch feststeht. „Bei festgestellten Mängeln müssen die Nutzungsberechtigten daher unverzüglich die notwendigen Maßnahmen einleiten, um evtl. Gefahren zu beseitigen“, teilt Stefan Kaever mit.