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Eschweiler: Von dieser Art Tortur kriegen sie nicht genug

Eschweiler : Von dieser Art Tortur kriegen sie nicht genug

Die letzten beiden Wochenenden standen für sieben Triathleten des SC Delphin ganz im Zeichen der zwei bekanntesten Langdistanz-Rennen in Deutschland. Dazu zählen die Ironman-Europameisterschaft in Frankfurt und die traditionsreiche Quelle-Challenge im fränkischen Roth.

Bei beiden Wettbewerben mussten 3,8 km geschwommen, 180 km Rad gefahren und 42,2 km gelaufen werden.

In Frankfurt, beim „längsten Tag des Jahres” (so der inoffizielle Titel der Veranstaltung) erreichten Vera Lürken-Scholl (12:27 Std.), Norbert Schiewe (10:53) und dessen Frau Claudia (11:28) persönliche Bestzeiten über die Ironmandistanz. Bei Claudia Schiewe reichte es schließlich gar für einen tollen vierten Platz in ihrer Altersklasse.

Vor den mehreren hunderttausend (!) Zuschauern an der Strecke in und um Frankfurt und bei guten äußeren Bedingungen absolvierten auch noch Achim Quadflieg (10:15 Std.) und Franz-Josef Lürken (9:43) die 226 km lange Strecke in hervorragenden Zeiten. Letztgenannter „Zuppi” Lürken belegte damit unter den ca. 2300 Startern einen 186. Platz im Tagesklassement.

Eine Woche später und 250 km weiter südöstlich traten dann Holger Ohme und Jörg Lüttgen den Beweis an, dass sie wahre „Eisenmänner” sind. Im strömenden Regen, der die 2800 Athleten und die zahlreichen Zuschauer den ganzen Tag treu begleitete und bei „sommerlichen” 13 Grad, erreichten die beiden persönliche Bestzeiten über die Ironmandistanz. Mit 10:06 Std. (Holger Ohme) und 10:21 Std. (Jörg Lüttgen) konnten sie sich gut im Vorderfeld des Gesamtfeldes platzieren. Jörg wurde 408. unter 2800 gestarteten Dreikämpfern, Holger schaffte es sogar auf den 278. Platz.