Eschweiler: Vom Schulpult ins kanadische Forschungslabor

Eschweiler: Vom Schulpult ins kanadische Forschungslabor

Es war eine Reise der besonderen Art: Neun Schüler des Biologie-Leistungskurses der 12. Jahrgangsstufe der Bischöflichen Liebfrauenschule machten sich auf den Weg in das über 6000 Kilometer entfernte kanadische Winnipeg.

Nicht nur, um die Hauptstadt der Provinz Manitoba kennen zu lernen, sondern auch, um am „Fort Richmond Collegiate” an einem Genetik-Workshop teilzunehmen.

Möglich gemacht wurde die insgesamt zwölftägige Reise durch Lehrerin Dr. Barbara Busert, die die Schüler mit Jahrgangsstufenleiter Rolf Schwoll begleitete. „Ich unterhalte schon seit einigen Jahren Kontakte zum dortigen Genomic Research Center, das eines der weltführenden Institute in Sachen Genetik-Forschung ist”, berichtet die Biologie- und Erdkundelehrerin, die den Workshop mit einem Kollegen aus Winnipeg konzipierte.

„Es ist einfach sinnvoll, bereits Schülern, die mit dem Gedanken spielen, Biologie oder Medizin zu studieren, dieses Thema näherzubringen und nicht erst während des Studiums damit zu beginnen. So sind die Schüler einfach besser vorbereitet und wissen zumindest ungefähr, was später auf sie zukommt”, begründet die Pädagogin die Initiative.

Auch der soziale Aspekt der Reise kam nicht zu kurz. „In unserer Freizeit, etwa beim Bowlingspielen, haben wir die anderen Workshopteilnehmer kennen gelernt und auch Freundschaften schließen können”, denkt Daniel Bell zurück.

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